Montagsfrage KW 43

Hast du schon einnmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Ich vermute ganz ehrlich, dass das die meisten Leser schon getan haben. Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es durchaus so. Eine liebe Mail-Freundin von mir hat erst dieser Tage ihre FF zur „Witcher-Reihe“ fertiggestellt. Und auch ich habe ganz sicher schon oft den Versuch gestartet, eine FF zu schreiben. Meist aus dem Wunsch heraus, eine Geschichte noch nicht enden zu lassen und neuerlich in das Universum einzutauchen, welches mir soviel Faszination und Zuneigung abringt. Ich muss aber zusätzlich gestehen, dass ich noch keine FF fertig gestellt habe. Insgesamt habe ich noch keine Geschichte zum Ende gebracht. Es fehlt mir einfach am Durchhaltevermögen. Und schreibe ich eine Zeit lang nicht und nehme mir dann mein Skript wieder vor, möchte ich es zu 99% ohnehin verwerfen und neu beginnen. Mal schauen, irgendwann schaffe ich es doch aber sicher!

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Gemeinsam Lesen // 17.10.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Machandel“ von Regina Scheer. Ich bin auf Seite 31.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Jan fuhr, glaube ich, über die Brücke an der Bornholmer Straße nach Westberlin.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich viel kann ich noch nicht sagen, ich habe erst zwei Kapitel gelesen. Diese waren aber schon sehr spannend und erzählerisch sehr schön. Erzählt wurde aus den Perspektiven zweier Frauen. Eine, die durch Machandel läuft. Eine andere, die bereits tot ist und eine Art Rückblick auf ihr Leben wagt. Erzählt wird das Geflecht rund um Machandel, ein Dorf im Osten der Republik. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und was kommt. Machandel habe ich  als Rezensionsexemplar erhalten, es hat mich schon zu Beginn sehr neugierig gemacht.

4. Wenn ein Buch verfilmt wurde, das du noch nicht gelesen hast, liest du dann erst das Buch oder schaust den Film?

Es ist mir gleich, in welcher Reihenfolge ich „konsumiere“. Natürlich werden jetzt wieder viele sagen: Zuerst Buch, sonst nimmt der Film einem ja das Kopfkino weg. Aber ich gehöre bekennend zu jenen, die auf ihr eigenes Kopfkino auch gern mal verzichten und so bequem sind, vorgefertigte Bilder zu benutzen beim Lesen 😀 Ja ich weiß, außergewöhnlich und nicht jedermanns Sache. Aber tatsächlich schaue ich beim Lesen ja oft, ob es bereits Fanart oder Bücher oder Schauspieler(vorschläge) gibt, um meinem Kopfkino zuzufüttern. Es ist nicht so, dass ich kein Kopfkino besitze oder so. Aber ich mag diese handfesten, etwas vorgegebenen Bilder einfach lieber. Warum, kann ich euch leider auch nicht sagen. Im Idealfall lese ich zwar zuerst das Buch, aber ich habe absolut nichts gegen ein umgekehrtes Konsumieren. Oftmals lese ich Bücher auch erst aufgrund eines Filmes, vor allem, wenn ich nicht wusste, dass ein Film auf einem Buch basiert.

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Montagsfrage: Wem würdest du den Literaturnobelpreis verleihen?

Wie jeden Montag gibt es bei Buchfresserchen die Montagsfrage. Ich bin natürlich auch wieder mit von der Partie!

Montagsfrage

Montagsfrage: Gerade wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Wem würdet ihr persönlich den Literaturnobelpreis verleihen?

Ich muss zugeben, ich stehe mit der heutigen Frage ein bisschen auf Kriegsfuß. Nicht etwa, weil ich sie nicht mag. Diese Montagsfrage ist wirklich toll und vor allem aktuell. Allerdings, weil ich mich mit der Beantwortung schwer tue. Warum? Es gibt mit Sicherheit viele Bücher, die einen Preis verdienen. Bücher, die wichtige Themen ansprechen. Bücher, die den Leser in ihren Bann ziehen. Bücher, die Lesemuffel zum Lesen animieren. Aber der Literaturnobelpreis ist eben doch etwas ganz Besonderes. Um diesen Preis zu bekommen, muss ein Buch mehr als nur gefallen.

Aber was braucht es, um eines Nobelpreises würdig zu sein? Ich habe daher kurz recherchiert und mich mal kundig gemacht, zu welchem Zweck der Nobelpreis überhaupt gegründet wurde: Der Preis gilt jenen, „die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben.“ Okay. Soweit, so gut. Also darf es ja nur ein Buch sein, welches im vergangenen Jahr verliehen wurde. Da fällt mein persönlicher Favorit Wolfgang Herrndorf schon einmal heraus. Der ist nämlich schon einige Jährchen tot. Na schön.

Welche Anforderungen habe ich persönlich an einen Nobelpreisträger? In meinen Augen sollte das Buch bzw. der Autor ein aktuelles gesellschaftliches oder politisches (oder beides?) Problem behandeln und den Lesern aufzeigen, die Augen öffnen. Das ist nämlich etwas, was Bücher ganz erstaunlich gut können und somit tragen Bücher zur Aufklärung, Bildung und Sensibilisierung bei.

Ich bin nun meine Leseliste 2017 durchgegangen und ein Buch würde für mich in Frage kommen: Das erst kürzlich gelesene „Briefe ohne Unterschrift„.  Es handelt sich um ein in diesem Jahr veröffentlichtes Sachbuch. Daher fällt es unter „im verflossenen Jahr“. Zusätzlich klärt es den Leser auf sehr persönliche, direkte, packende Art über den Unrechtsstaat DDR auf. also mein selbst gewähltes Kriterium, die Augen zu öffnen und zu informieren, ist ebenfalls bedient. Somit ist ganz klar, an wen mein persönlicher Nobelpreis geht! 🙂

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J.R.Ward: Blinder König (Black Dagger #14)

Blinder König (Black Dagger #14)
von J.R.Ward
Heyne Verlag (9. August 2010)
448 Seiten
Fantasy, Vampirroman
8,95 € 

Blinder König (Black Dagger #14)

Inhalt

In Band 13 „Racheengel“  erfährt der Leser erstmals etwas mehr über Rehvenge, den Drogenboss unter den Vampiren und wie er die schöne Ehlena kennen lernt, eine aufrichtige Krankenschwester die nichts mit den dreckigen Geschäften Rehvs zutun hat. „Blinder König“ ist nun die Fortsetzung der Story der beiden. Rehv wird in der Sympathenkolonie gefangen gehalten und nur Ehlena und Xhex können ihn retten. Natürlich mit Hilfe der Bruderschaft. Dabei sehen sie sich nicht nur mit den Sympathen konfrontiert, sondern auch mit dem wieder auferstandenen Lash der das personifizierte Grauen darstellt. Als Sohn von Omega ist er der bislang mächtigste Feind, dem sich die Bruderschaft stellen musste.

 

Meinung

Wie immer hat mich dieser Black Dagger Band sofort in seinen Bann gezogen. Erst heute morgen habe ich in einer Buchgruppe gelesen, dass es ein bisschen unverständlich ist, warum diese Bücher so gern gelesen werden. Und ja, mit Sicherheit ist Black Dagger polarisierend. Aber für jene, die es mögen (Hier hebe ich energisch die Hand!), ist diese Romanreihe Gold wert. Frau Ward schafft es immer wieder, den Leser mit einfachsten Mitteln zu ködern. Die Story ist spannend, Erotik vorhanden jedoch nicht plakativ oder aufdringlich (sagt eine prüde graue Maus wie ich) und die Charaktere sind zum Liebhaben. Und immer wieder taucht man ein in das Geflecht der einzelnen Schicksale. Denn es geht nicht immer nur um die Protagonisten des Bandes an sich, sondern vielmehr lernt man auch Randfiguren immer besser kennen, wie zum Beispiel John.

Für mich persönlich hat Black Dagger #14, Blinder König, wieder einmal 5 Sternchen verdient und ich sitze bereits am nächsten Band und kann ihn kaum aus der Hand legen.

 

Was haltet ihr von Black Dagger? Gehört ihr auch zu den Bruderschafts-Fangirls? Wollt ihr die Bücher noch lesen? Oder lasst ihr lieber die Finger davon?

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Susanne Schädlich: Briefe ohne Unterschrift

 

Briefe ohne Unterschrift
von Susanne Schädlich
Albrecht Knaus Verlag
20.März 2017
288 Seiten
Gebundene Ausgabe
19.99 €

Geschichte, Deutsche Geschichte, DDR

 

Geboren wurde ich 1991 in einem kleinen Thüringer Städtchen, somit bin ich von Geburt an Bürgerin der vereinten Bundesrepublik Deutschland und eines der sogenannten Wendekinder. Die DDR ist für mich ein Schreckgespenst, dem ich knapp „entronnen“ bin. Während ich nie einen Fuß in die Deutsche Demokratische Republik setzte, waren es meine Eltern und meine gesamte Familie, die jedoch bis dahin fast kein Leben außerhalb der DDR kannten. Sie sind beinahe ebenso lang Bürger des geeinten Deutschland, wie ich selbst. Es ist also nicht erstaunlich, dass die DDR stets irgendwie präsent ist oder war. Zu Beginn als soeben überwundene Diktator. Später als Schatten, der Ungleichheit (nach wie vor) begründet. (Wieso verdient ein Mitarbeiter einer Firma an einem Standort in der ehemaligen DDR deutlich weniger als ein Mitarbeiter der selben Firma mit denselben Aufgaben und Pflichten an einem Standort in den alten Bundesländern?!) . Und dann auch als verklärte Ostalgie, Lädchen die mit DDR-Produkten werben. Prösterchen mit Rotkäppchen. Die DDR ist also nach wie vor präsent.

Vor einigen Jahren formierte sich in Thüringen eine Rot-Rot-Grüne Regierung. Gleich zu Beginn gab es ein Gespräch darüber, ob die DDR ein „Unrechtsstaat“ war. Und tja, was soll ich sagen? Hätte ich damals dieses Buch bereits gekannt, ich hätte es jenen in die Hand gedrückt, die es verneinten. Denn „Briefe ohne Unterschrift“ zeigt nur all zu deutlich, wie die Bürger der DDR unterdrückt wurden.
Was verbirgt sich dahinter? „Briefe ohne Unterschrift“ war eine Radiosendung des BBC für den deutschen Hörer. Verlesen wurden Briefe aus der Zone, welche aus Sicherheitsgründen ohne Unterschrift abgeschickt werden mussten. Der Schirmherr der Sendung war Austin Harrison. In ihrem Sachbuch geht Susanne Schädlich den „Briefen ohne Unterschrift“ auf den Grund. Sie redet mit noch lebenden Zeitzeugen, recherchiert und liest vor allem jene Briefe, die an das BBC gerichtet waren.

Manchmal überstürzen sich die Gedanken der Autorin, zumindest hatte ich an wenigen Stellen das Gefühl. Dennoch zeichnet sie ein klares Bild darüber, was diese Sendung, deren Name heutzutage als vergessen gelten kann, vollbracht hat und geleistet hat. BoU bot den unterdrückten Bürgern der DDR die Möglichkeit, zu Wort zu kommen. Auch der Austausch untereinander war, wenn auch etwas zeitverzögert, möglich. Austin Harrison verlas die Briefe in seiner Sendung und kommentierte diese. Hier wählte er nicht nur jene, die der DDR kritisch oder gar feindlich gesinnt waren. Er verlas auch die Kontra-Briefe. Briefe von DDR-Bürgern, die das Gute an ihrem Staat hervorheben wollen. Teilweise sind diese Briefe so persönlich, dass es den Leser deutlich anrührt.  Denn Schädlich gewährt in ihrem Buch den Briefen gebührend Platz, sodass man selbst zum Leser der Briefe wird, die auch durch ihre Hände gingen, im Radio verlesen wurden oder von der Stasi abgefangen wurden.

Denn auch dies ist ein gewichtiger Teil der BuO. Zwar konnten die Schreiber ihre Briefe relativ anonym versenden, zunehmend wurden die Briefe jedoch abgefangen und das Ministerium für Staatssicherheit scheute keine Mühen und Kosten, die Schreiber ausfindig zu machen. Ihnen drohten empfindliche Freiheitsstrafen. So erzählt Schädlich das Schicksal eines Schülers, welcher wegen seiner Briefe in Haft geriet.

Ich könnte mich nun auch weiter in Details verlieren. Oder ich könnte jedem Interessierten dieses Buch ans Herz legen. Und genau das tue ich. „Briefe ohne Unterschrift“ hat mir, die durch Zeitzeugen schon sehr viel erfahren konnte, ein weiteres Kapitel der DDR-Geschichte aufgezeigt und somit ein weiteres Stück zur Aufklärung einer bisher wenig besprochenen Geschichte beigetragen. Es eignet sich sowohl als Lektüre für Leser, die sich bereits mit der Geschichte der DDR vertraut gemacht haben und weitere Informationen möchte. Es eignet sich jedoch auch – und jenen möchte ich es ganz besonders ans Herz legen -, für Leser, die bisher kaum etwas über die DDR wissen. Nicht nur als in Thüringen geborene Person, auch als Mensch finde ich es wichtig, dass die Deutschen wissen, welches Unrecht bis ’89 im Osten des Landes herrschte und wie die Menschen nicht einmal wagen durften, frei das Wort zu ergreifen weil schon allein das Haft und Strafe hätte bedeuten können.

Rundum also ein sehr empfehlenswertes Buch, welches Susanne Schädlich ihren Lesern auf sehr spannende und keinesfalls wissenschaftlich-trockene Weise  präsentiert.

 

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Gemeinsam Lesen // 11. Oktober 2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Vampirseele“ (Black Dagger 15) von J.R.Ward. Ich bin auf Seite 77.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Als der Schatten diese Forderung stellte, sah John, wie Qhuinn und Blay erstarrten, und er wusste, woher der Wind wehte.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Aktuell kann ich leider kaum etwas zu meinem Buch „loswerden“. Ich habe es vor zwei oder drei Wochen begonnen und stecke mächtig in einer Leseflaute, weil ich zu viel zu tun habe und da irgendwie nie recht zum Lesen komme, meist nur ein paar Seiten wenn überhaupt. Daher bin ich auch noch nicht so recht im Buch drin, nach 77 eher zusammenhanglos und mit großen Pause gelesenen Seiten auch kein Wunder. Ich hoffe, dass sich das sehr bald bessern wird. Spätestens, wenn in der kommenden Woche die Uni beginnt und ich wieder viel Zeit im Zug als Pendlerin verbringe.

4. Welches Buch hast du zuletzt geschenkt bekommen?Welches selbst gekauft?Und welches Buch hast du zuletzt verschenkt?

Zuletzt geschenkt bekam ich „Unterleuten“ von Juli Zeh zu Weihnachten 2016. Zuletzt selbst gekauft… ohje. Sicher ein Buch für die Uni. Ich glaube, das Kafka-Handbuch. Zuletzt verschenkt? Ich glaube das war ein Buch von Jussi Adler-Olsen an meine Mutti, ist allerdings schon ein paar Jahre her. Oder… nein, ich glaube meiner besten Freundin habe ich zu Weihnachten im letzten Jahr ein Backbuch geschenkt! Das war dann wohl das zuletzt verschenkte Buch.

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Wieviel bedeuten mir Follower? // Montagsfrage 09.10.2017

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares…macht ihr euch etwas daraus?

Das ist eine sehr interessante Frage, zumal ich erst vor wenigen Minuten gegooglet habe, wie mein Blog mehr Leser erreichen kann. Ich bin niemand, der auf die ganz vielen Klicks steht, große Zahlen, zighundert Follower. Das brauche ich nicht. Aber ich finde es dennoch schön, wenn zumindest ein wenig Austausch statt findet, hier und da ein Kommentar. Wie evtl. der etwas langfristige Leser mitbekommen hat, bin ich vor einiger Zeit von Blogspot auf WordPress umgestiegen. Damit sind mir auch 100 regelmäßige Follower „flöten gegangen“ und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, wie viele dieser Leser auf diesen Blog nachgefolgt sind. ich denke jeder Betreiber eines Blogs stellt seine Beiträge online, um wenigstens mit dem ein oder anderen Gleichgesinnten in Kontakt treten zu können. Fernab von kommerziellen Gedanken und Zielen. Dementsprechend: Mir ist es an sich gleich, ob meinem Blog 10 oder 100 Leute folgen oder gar noch mehr. Ich mache mir aber schon etwas daraus, wenn wirklich niemand auf meine Beiträge reagiert. Das finde ich sehr schade.

 

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Freitagsfüller 06.10.2017

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1. Nichts und niemand bekommt mich dazu  schneller zu machen, ich lasse mich nicht hetzen.

2. Die bunten Blätter und das Wetter erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist.

3. Ich kann einfach nicht ohne   Kaffee leben.

4. Ein Memoboard selbst basteln und Russisch lernen sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.

5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt,  iss sie – sauer macht lustig.

6.  Alles mit Oma ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, mein Pferdchen zu besuchen und Sonntag möchte ich ausspannen!

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Montagsfrage 02.10.2017

Hast du bestimmte Rituale, z.B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht etc.?

Ein bewusstes Ritual habe ich meines Wissens nicht. Ich habe einmal (weswegen es eben auch nicht als Ritual zählen kann :D) bewusst zu Weihnachten einige Weihnachtsgeschichten gelesen. Und ich lese immer wieder bestimmte Bücher, z.B. Harry Potter, die Unendliche Geschichte, Die Tribute von Panem. Aber das geschieht auch unregelmäßig. Mal jedes Jahr, mal alle paar Jahre, mal im Herbst, mal im Frühling – eben dann, wenn mir der Sinn danach steht. Ein richtiges Ritual hat sich daher bei mir nie ausgebildet, wenn es um das lesen von Büchern geht. Um das Lesen herum habe ich aber durchaus das ein oder andere Ritual.

  • Zitate, Baby! Ich habe vor einigen Jahren ein Moleskine Bücher Journal von meinen Eltern bekommen. In dieses trage ich seither Zitate ein. Allerdings nur von Büchern, die mir dafür auch „würdig“ erscheinen.* In dieses Journal kommen nur die ganz besonderen Bücher. Für alle anderen Bücher habe ich Zettel, Notizhefte oder Notizen im Internet, wo ich die bemerkenswerten Zitate niederschreibe.
  • Auf Glas. Das kommt jetzt sicher für die meisten super dämlich 😀 Und ich erwarte kein Verständnis. ABER ich finde es einfach super  befriedigend, Listen anzufertigen. Dinge weg zu streichen. Und so weiter. Daher habe ich so ein Glasmemoboard. Alle Bücher, die ich mir in den kommenden Wochen vornehme, schreibe ich darauf MIT Kapiteln. Also z.B. Buch xyz: 1 – 2 – 3 – 4 – 5 und so weiter. Geschrieben wird mit bunten Kreidestiften. Immer, wenn ich ein Kapitel fertig habe, streiche ich es auf der Tafel weg. Ich habe zudem drei Internetseiten (eine davon selbstprogrammiert), wo ich pendantisch den Lesefortschritt Seite für Seite dokumentiere. Zu Beginn des Lesens kontrolliere ich, ob der Fortschritt stimmt und dann am Ende schreibe ich auf, wie weit ich gekommen bin.
  • Habittracker. Ich führe ein Bulletjournal mit Habit Tracker. Ein Punkt, den es jeden Tag zu erledigen gilt, lautet: Lesen > 30 min. Das kommt daher, weil ich leider immer wieder im Social Media, am PC, in Spielen und so weiter „versumpfe“ und das Lesen daher oft zu kurz kommt. Damit das eben nicht passiert, habe ich diesen Punkt in meinem Journal. Damit ich einfach mal bewusst alle Geräte ausschalte und mich auf das Lesen besinne.

 

Das sind glaube ich so die groben Rituale, die ich rund ums Lesen habe. Es sind sicherlich noch mehr, aber die fallen mir nun aus dem Stegreif nicht zwingend ein. Mit Sicherheit ist es für viele befremdlich, dass ich so viele Listen dazu habe, abhake, aufschreibe, wegstreiche, Zeit messe und so weiter. Man muss dazu vielleicht erwähnen, dass ich Asperger Autistin bin und ich solche… festen Muster und starren Verhaltensweisen einfach als befriedigend empfinde und ohne sehr schnell den Überblick verliere und mich nicht mehr wohl fühle.

*Das klingt so ein bisschen blöd. Das Moleskine hat aber nur eine begrenzte Zahl an Blättern. Pro Buchstabe kann ich etwa 5 Bücher eintragen. Daher trage ich nicht jedes Buch in dieses Journal ein, welches ich lese.

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