[Rezension] Florian Freistetter: Der Astronomieverführer

Der Astronomieverführer: Wie das Weltall unseren Alltag bestimmt
Florian Freistetter

224 Seiten
Rowohlt Taschenbuch Verlag
2014
Sachbuch;
Naturwissenschaft; Astronomie

Meinung

Während des Wintersemesters 2017/18  versuchte ich, nach den Sternen zu greifen. Oder so ähnlich. Denn wir besuchten als Gast- und Zweithörer  die Astronomie-Einführungs-Vorlesung in Jena, aus Interesse. Denn da halten wir’s wie Faust: Wir wollen wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Passend dazu besuchten wir am vergangenen Wochenende die Sternwarten Jenas im Rahmen des Astronomietags.  „Der Astronomieverführer“ von Florian Freistetter war da nun die passende Lektüre. Der 1977 geborene Wissenschaftler betreibt einen Astronomie-Blog , dieser gehört zu den  meistgelesenen Wissenschaftsblogs in Deutscher Sprache. Freistetter lebt und arbeitet als Wissenschaftsautor in Jena.
In diesem schönen, handlichen Buch beschreibt er, wie wir dem All, dem Universum, in unserem Alltag begegnen. Ob in der Suppenschüssel, beim Wettern, bei den Jahreszeiten, beim Wind, der Staub zu unseren Füßen, ja selbst das Rauschen auf dem Fernsehen, wenn der Empfang mal wieder aussetzt. Jeden einzelnen Tag kommen wir mit dem Weltall in direkte und indirekte Berührung und Freistetter erklärt dies auf eine sehr amüsante, gut verständliche Art und Weise.

 

 

Christie Golden: Heimkehr

Heimkehr
Stark Trek – Voyager 1
von Christie Golden
250 Seiten
Cross Cult
Oktober 2013
Science Fiction

Inhalt

Die Besatzung der Voyager kehrt nach sieben Jahren Irrfahrt durch den Delta-Quadranten endlich auf die Erde zurück. Doch das Wiedersehen wird von den verheerenden Folgen des Dominion-Krieges überschattet. Die Crew rund um Captain Janeway muss sich erst in dieser neuen Welt zurechtfinden. Die erwartete herzliche Begrüßung fällt aus, stattdessen stehen bald alle Mitglieder der Besatzung unter Verdacht. Eine merkwürdige Krankheit grassiert auf der Erde, mit verheerenden Folgen. Und die Voyager steht im Zentrum der Ermittlungen. Vor allem der Doktor, Seven of Nine und Icheb.

Meinung

Bereits als Kind kam ich erstmals mit dem riesigen Universum rund um Star Trek in Kontakt, mein Papa ist ein wahrer „Trekkie“ und ich habe es ihm gleich getan. Besonders habe ich mich in die Crew auf der Voyager verliebt, mit Captain Janeway, Chakotay, Seven of Nine, dem Doktor und all den geliebten Charakteren. Ich habe nun endlich die Roman-Reihe parat, wobei es ein wenig irreführend war, welches Buch nun also zuerst gelesen werden sollte. (Im Endeffekt habe ich heraus gefunden, dass es zwei Serien gibt. Einmal die ursprüngliche und dann die Wiederaufnahme. Dieses Buch ist der erste teil von letzterem.) Heimkehr setzt mit der Rückkehr der Voyager ein und setzt somit die Kenntnis der vorherigen Serie, bzw. der TV-Serie voraus.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Ich konnte es kaum länger als ein paar Stunden aus der Hand legen und war dementsprechend schnell durch. Dieser erste Band endet mit einem phänomenalen  Cliffhanger und so werde ich mich mit Sicherheit nun auch schnell an den nächsten Band wagen.

Noch ein wenig zur Sprache. Der Roman selbst ist sehr spannend und schön geschrieben. Die Charaktere hat Christie Golden perfekt umgesetzt, man erkennt seine geliebten Personen sofort wieder und glaubt, sie waren niemals fort. Die Geschichte ist eine wunderbare Anknüpfung an die Serie und bietet sehr viele tolle Plot-Twists und Spannung. Für Star Trek Fans und Sci-Fi-Leser definitiv zu empfehlen.