Montagsfrage 04.12.2017

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Ich wohne auf dem Dorf. Unser kleiner Ort hat nicht einmal 200 Einwohner und ist für mich doch der allerschönste Ort der Welt. Nur 5 Autominuten entfernt liegt die kleine Stadt Pößneck, ca. 13000 Einwohner – unsere Metropole. (Ihr könnt euch nun denken, wie überfordert und verloren ich mir vorkomme, wenn ich größere Städte besuche… :D) Diese kleine Stadt hat etwas besonderes; einen schiefen Marktplatz. Und genau an diesem Marktplatz gelegen gibt es einige Geschäfte, unter anderem im Sommer das mobile Eisgeschäft meiner Mama. Und in direkter Nachbarschaft gibt es die „Buchhandlung am Markt“.

Bildergebnis für pößneck buchhandlung am markt
Das schmale Haus in der Mitte ist eine unserer Buchhandlungen.

Es gibt zwei Buchhandlungen in unserem Städtchen. Zumindest soweit ich weiß?! Und dieses Geschäft ist eines davon. Ich muss nun zugeben, dass ich mich selten in Buchhandlungen verirre. Ich kaufe ja sehr selten Bücher und ich bummle auch selten durch Buchläden. Wenn ich allerdings ein Buch brauche, gehe ich in diesen Laden. Er ist sehr klein. Zwei kleine miteinander verbundene Geschäftsräumchen. Kommt man hinein,findet man rechts gleich die Kasse. In der Mitte einen Aufsteller mit Kinderbüchern, rechts Jugendbücher, links Fachbücher. Im anderen Raum Belletristik und co. Viele Heimatbücher; ganz gleich ob Sachbuch oder Roman. Habe ich einen Wunsch, sind die Bücher natürlich selten direkt vor Ort da. Davon gehe ich bei einer so kleinen Buchhandlung nicht aus. (Wobei ich schon manches Mal unerwartet ein Buch direkt vor Ort fand.) Dann bestellt die nette Dame das Buch und innerhalb weniger Stunden halte ich es dann auch schon in der Hand. Und das klappt immer. Ganz gleich ob Roman oder Fachbuch fürs Studium.

Eine der großen Ketten haben wir natürlich nicht in unserem Ort. Darum bin ich aber auch sehr, sehr froh. Ich lehne ehrlich gesagt Ketten wie Thalia & co ab. Ich stöbere mal hindurch, aber ich kaufe ungern dort. Ich gehöre zu der Fraktion „Geschäfte vor Ort stärken, lokal kaufen“. Wahrscheinlich auch, weil wir ebenfalls ein solches lokales Geschäft betreiben und in einer kleinen Stadt kennt natürlich auch jeder jeden. Da möchte man lieber den bekannten Gesichtern den Umsatz stärken, statt einer anonymen Kette.

Der ein oder andere würde jetzt sicher anbringen, dass ich eben selten Bücher kaufe und daher nicht so oft im Laden stehe und das Buch, das ich suche, nicht finde. In einer großen Kette würde ich es rascher finden. Naja… Das mag schon sein. Aber das bisschen Geduld bringe ich gerne auf, das ist es mir dann auch wert. Unsere Welt ist schon schnell genug, da muss ich nicht immer alles sofort in der Hand halten wenn mir gerade der Sinn danach steht. Wirklich dringend wird es beim Buchkauf bei mir nur, wenn es sich um das kurzfristige Beschaffen eines Lehrbuches fürs Studium handelt. Und diese Bücher haben dann meist nicht einmal die Universitätsbuchhandlungen parat.

Ach. Ganz vergessen. Online kaufe ich im übrigen keine Bücher, außer es sind dringend benötigte Bücher für die Universität und ich habe keine Lust noch einmal in die Stadt zu fahren (Unsere Buchhandlung bekommt die Bücher nämlich genau so schnell ran wie das große A). Wenn ich eines noch weniger mag als Ketten, so ist es Amazon 😀

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Gemeinsam Lesen 28.11.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese u.a. „Black Dagger – Mondschwur“ von J.R. Ward und bin  auf Seite 195/367.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Die Sicht wirkte kurz verschwommen, war dann aber gleich wieder klar.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin leider noch nicht wirklich zum Lesen gekommen seit letzter Woche, daher kann ich nicht recht viel mehr berichten und sagen als letzten Dienstag. Ich lese aktuell zwei Bücher parallel, Machandel und eben Black Dagger – Mondschwur. Beide Bücher mag ich sehr gerne und freue mich schon darauf, sie euch in Rezensionen vorstellen zu können.

4.Wie stehst du zu dem Trend möglichst schöne und in Szene gesetzte Bilder zu machen? Siehst du dir diese Bilder lieber an oder ist es dir egal? Völlig überzogen oder absolut toll?

Ich bin ein großer Instagram-Nutzer und vor allem die Monatschallenges haben es mir angetan. Die Mafflumomente kann ich hierbei sehr empfehlen, die gibt es schon etwas länger und es macht jeden Tag Spaß, teilzunehmen. Als Hobbyfotografin habe ich auch kein Problem damit, schöne und in Szene gesetzte Bilder zu machen. Ich mag es, Bilder zu arrangieren, sie zu bearbeiten und aufzuhübschen. Mein Lieblingsmodel steht mir da auch immer wieder (ob er will oder nicht) zur Verfügung. Da ich sein Leben finanziere, darf er ruhig auch mal modeln:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Dementsprechend arrangiere und hübsche ich auch im Kleinen auf und habe da auch nix dagegen. Bilder, direkt aus dem Leben gegriffen, finde ich aber  genauso schön. Ich mache da keinen Unterschied.  Ich finde weder die einen weniger ansprechend, noch die anderen überzogen. Foto ist Foto. Es steckt immer ein anderer Background dahinter. Manche sind schön anzusehen, manche nicht. Aber das muss nicht zwingend daher rühren, dass eine Bildkulisse arrangiert wurde und die andere nicht. Manche Momentaufnahme hat mehr Charme als  ein künstlich in Szene gesetzte Bild, und umgekehrt. Kurzum: Die Entstehung eines Bildes ist mir reichlich egal; wenn’s gefällt, gefällt’s.

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Montagsfrage 28.11.2017

Wir haben ja bald den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel und wenn ja welche?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es wie jedes Jahr kein Buch auf meine Wunschliste geschafft hat. Bücher besorge ich mir schon zu Genüge in der Bücherei, daher ist es denke ich schwer, mir ein Buchgeschenk zu machen. Ich lege keinen großen Wert darauf, Bücher zu besitzen. Sie zu lesen und dann zurückzugeben reicht mir vollkommen. Nur wenige Bücher machen da die Ausnahme, wie z.B. Bücher meiner Lieblingsautoren. Und da besitze ich eigentlich aktuell alles, was mein Herz begehrt. Dementsprechend wünsche ich mir auch keine Bücher, weder zu Geburtstagen noch zu Weihnachten.  Einzig eine Gesamtausgabe würde mich schon irgendwo ein wenig reizen: Die Gesamtausgabe von Wolfgang Herrndorf. Gelesen habe ich sie zwar fast schon alle, aber die würde ich mir auch ins Regal stellen und immer wieder lesen. Allerdings wünsche ich mir andere Dinge mehr, sodass ich nicht behaupten würde, dass diese Gesamtausgabe es auf meinen Wunschzettel schafft.

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Gemeinsam Lesen 21.11.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese u.a. „Mondschwur“ von J.R.Ward und bin auf Seite 103/367.

Bildergebnis für Mondschwur

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Während Xhex draußen vor dem Kraftraum wartete, betrachtete sie ihre eigenen Gefühle mit leidenschaftslosem Interesse.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich viel loszuwerden gibt es nicht. Ich liebe die BD-Reihe und dieser Band, der Xhex und John behandelt, fesselt mich ebenso, wie es die Vorgänger getan haben.

4.Von welchem Autor/in, von dem lange nichts mehr erschienen ist, wünscht du dir ein neues Buch? 

Ohje, das ist so eine Frage, wo man den aktuellen Buchmarkt auf dem Schirm haben müsste, bzw. wo man „up to date“ mit Reihen und Büchern sein müsste – und das bin ich nicht 😀 Ich freue mich immer über neue Bücher meiner Lieblingsautoren, habe aber je noch mehr als genug Bücher von ihnen herumflattern, sodass ich mich aktuell gar nicht nach neuen Büchern von ihnen erkundige. Bei den Reihen bin ich bei weitem nicht auf dem aktuellsten Stand, und auch bei anderen Autoren habe ich noch viele ältere Bücher herumliegen. Die einzigen Autoren, wo mir der Lesestoff ausgegangen ist, sind leider schon tot. Da brauche ich also auf nichts warten und hoffen.

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Montagsfrage 20.11.2017

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z. B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke etc.?

Ich besitze eigentlich viel Merchandise. Band-Merch, Serien-Merch, & so weiter. Aber Bücher-Merch? Da sieht es wirklich mau aus, muss ich zugeben. Woran das liegt – keine Ahnung. Ein Kerlchen hab ich aber gefunden, dass zur Montagsfrage halbwegs passt. Meinen Ramsay Bolton (Fingirlgekreisch bitte hier vorstellen). Genau genommen ist er ja ein Buchcharakter, auch wenn ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich bis jetzt nur Band 1 gelesen habe und ihn daher nur aus der Serie kenne. Auch ein Mumin-Lesezeichen nenne ich mein eigen, allerdings habe ich auch hier bis jetzt nur die Serie geschaut und die Bücher warten noch darauf, von mir gelesen zu werden. Zudem flattern sicher hier und da Lesezeichen mit Buchmotiven herum, das sind dann allerdings eher Zufälle weil ich einfach alles behalte, was nach Lesezeichen aussieht. Man weiß ja nie, wann man es mal gebrauchen kann. Lesezeichen gehen immer.

 

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Ruth Klüger: weiter leben

weiter leben
von Ruth Klüger

dtv Verlagsgesellschaft
1994
288 Seiten

Biografie, Erinnerung, Holocaust

Kurzmeinung

Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Lesern, insbesondere meiner Altersgruppe, die Bücher mit dieser und ähnlicher Thematik verschlingen und auch nach dem zehnten Buch ähnlichen Hintergrunds noch nicht das Handtuch werfen. Ich bin geschichtsinteressiert, besonders was die jüngere Geschichte angeht. Daher stört es mich auch nicht, dass ich mit Ruth Klügers Biografie nun ein weiteres Buch einer Holocaust-Überlebenden in Händen halte. Die Todesmaschinerie mag die gleiche gewesen sein, doch jedes Schicksal ist so individuell, dass jedes Buch seine Berechtigung hat.

Gelesen habe ich weiter leben im Rahmen eines Seminars über die Literatur der Juden in erster, zweiter und dritter Generation nach dem Holocaust. Unsere Dozentin sieht Klüger als geschätzte Kollegin, ich vermute dass die Wahl daher auf sie und ihre Biografie  fiel.  Ruth Klüger zählt, als selbst im KZ inhaftiert Gewesene, natürlich zur ersten Generation. Der Leser sieht sich mit dem Schicksal einer Jugendlichen konfrontiert, die gerne das Kino besuchen würde – aber nicht darf. Die gerade beginnt, ein eigenes Leben zu leben. Und dann in ein Lager verschleppt wird, wo sie um ihr Leben kämpfen muss. Zu Beginn schildert die Autorin, wie es ist, als Jüdin im nationalsozialistischen Wien zu leben. Welche Einschränkungen sie nach und nach im Alltag ertragen und hinnehmen muss. Dann die Internierung. Dann das Leben danach. Das Überleben. Das weiter leben. 

Ruth Klüger ist Germanistin.  Wen sie schreibt, weiß sie, wie sie Sprache einzusetzen hat. Sie heischt kein Mitleid. Sie gehört nicht zu jenen Opfern, die – berechtigterweise – von ihrem Leid und der Tragweite dieses Leid sprechen. Verglichen mit jenen, ist Klügers Erzählstil nahezu nüchtern. Das macht es auf der einen Seite recht angenehm, ihre Biografie zu lesen. Man versinkt nicht in einer Beschreibung der Emotionen, sondern bekommt das Geschehen ohne zu viele Schnörkel präsentiert. Dennoch habe ich mich teilweise an Klügers Erzählstil gestoßen. Ich kenne die Autorin nicht und kann mir ihre Situation weiß Gott nicht vorstellen, daher erlaube ich mir auf keinen Fall ein Urteil über die Autorin als Person. Als Erzählerin ihrer Biografie wirkte sie jedoch zeitweise unsympathisch und stieß den Leser vor den Kopf.  Das ist auch der Grund, warum eine sonst sehr ausführliche und gut geschrieben Biografie von mir vier der fünf Sterne erhält.

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Masterarbeit, ich komme!

Ein bisschen klischeebehaftet fühlt es sich ja schon an: Ich sitze im Starbucks, nippe an meinem Lebkuchen Latte und blogge über die Universität. Aber teuer hin oder her, ich mag Starbucks. Und ich bin Blogger. Und ich komme gerade direkt von einer nahezu heroischen guten Tat  und habe mir diese weihnachtliche Köstlichkeit durchaus verdient.

Nun gut, heroisch?! Ich habe bloß eine Unterschrift beim Prof eingeholt und einen Brief in den Briefkasten geworfen. Aber als Meilenstein darf man das schon auch bezeichnen, denn es handelte sich um nichts geringeres als die Anmeldung zur Masterarbeit. Ja….. Nach so vielen Jahren steht nun die Abschlussarbeit im Master bevor. Die Entwicklung der Sprache des Individuums. Klingt trocken, ist aber genial. Versprochen. Und bekommt auch einige eigene Blogposts.

Jetzt stecke ich aber erst einmal in einer kleinen Lebenskrise, denn so sehr ich mich auf diese spannende Masterarbeit freue, umso weniger freue ich mich auf das Danach. Lange Zeit stand für mich fest, welchen Weg ich nach dem Studium beschreiten möchte. Doch dieser Weg, der früher einmal wunderschön und blumenumsäumt schien, hat sich ein bisschen in ein Gruselkabinett verwandelt, welches ich nicht betreten möchte. Bibliothek. Das war immer so ein magisches Wort. Ein schönes Wort. Ein Wort, mit dem ich gleichzeitig das Wort Zukunft verband. Und Spaß. Aber das tue ich nicht mehr.  Denke ich daran, spüre ich schon die aufwallende Unterforderung.  Meine Wünsche für die Zukunft haben sich drastisch gewandelt und weiter entwickelt. Wenn ich in die Zukunft blicke, sehe ich da ganz deutlich : Universität & Forschung. 

 Ich möchte vielleicht nicht wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Durchaus möchte ich aber in das Geflecht und Konstrukt Sprache eindringen, wühlen, graben, mich darin verlieren. Mit anderen klugen Menschen darüber reden, lehren, lernen, entdecken. Und je klarer mir das wird, umso unklarer wird das Bild der Bibliothek in meinem Kopf. Ich habe auch schon mit einem Prof darüber gesprochen und fasse nun einen neuen Meilenstein nach der Masterarbeit ins Auge: Dissertation. Ich möchte Frau Doktor werden, nicht Frau Bibliothekarin. Und die Masterarbeit soll den Grundstein dafür legen. Fuß fassen in der Linguistik. (Told a linguistic joke at the party. Have no friends.) 

Hach. Ist das jetzt die sogenannte Midlife Crisis? Die Sinnkrise in den Zwanzigern? Der Wendepunkt? Kehre ich endgültig der Literatur als Berufszweig den Rücken? Ich denke schon. Mein Kopf realisiert nun, was mein Herz schon recht lange entschieden hat. In meiner Freizeit mag ich für Literatur brennen, doch mein Herz schlägt akademisch und für die Sprachwissenschaft.

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Montagsfrage # 6. November 2017

Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Ehrlich gesagt ist es mir ziemlich wichtig, alle Bücher zu rezensieren, die ich gelesen habe. Der Blog und die darauf erscheinenden Rezensionen sind für mich eine Art Lesetagebuch, welches ich gern lückenlos führen möchte. Natürlich spielen hier auch wieder ein wenig meine Zwänge mit rein, aber im großen und ganzen ist es mir einfach wichtig, jedes von mir gelesene Buch zu rezensieren. Ich wüsste auch nicht, wo ich die Kriterien der Auswahl sonst anlegen sollte. Besonders gute, besonders schlechte Bücher? Und das „Mittelmaß“ verschweigen? Zugegeben: Ich rezensiere nicht alle Bücher gleich. Es gibt jene, wo man viel zu sagen hat und gut und gerne eine ausführliche Rezension zusammen bekommt. Bei manchen Büchern begnüge ich mich mit einer Kurzmeinung. Aber einige Sätze zum Buch sind für mich in der Regel ein Muss.

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Montagsfrage KW 43

Hast du schon einnmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Ich vermute ganz ehrlich, dass das die meisten Leser schon getan haben. Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es durchaus so. Eine liebe Mail-Freundin von mir hat erst dieser Tage ihre FF zur „Witcher-Reihe“ fertiggestellt. Und auch ich habe ganz sicher schon oft den Versuch gestartet, eine FF zu schreiben. Meist aus dem Wunsch heraus, eine Geschichte noch nicht enden zu lassen und neuerlich in das Universum einzutauchen, welches mir soviel Faszination und Zuneigung abringt. Ich muss aber zusätzlich gestehen, dass ich noch keine FF fertig gestellt habe. Insgesamt habe ich noch keine Geschichte zum Ende gebracht. Es fehlt mir einfach am Durchhaltevermögen. Und schreibe ich eine Zeit lang nicht und nehme mir dann mein Skript wieder vor, möchte ich es zu 99% ohnehin verwerfen und neu beginnen. Mal schauen, irgendwann schaffe ich es doch aber sicher!

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Gemeinsam Lesen // 17.10.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Machandel“ von Regina Scheer. Ich bin auf Seite 31.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Jan fuhr, glaube ich, über die Brücke an der Bornholmer Straße nach Westberlin.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich viel kann ich noch nicht sagen, ich habe erst zwei Kapitel gelesen. Diese waren aber schon sehr spannend und erzählerisch sehr schön. Erzählt wurde aus den Perspektiven zweier Frauen. Eine, die durch Machandel läuft. Eine andere, die bereits tot ist und eine Art Rückblick auf ihr Leben wagt. Erzählt wird das Geflecht rund um Machandel, ein Dorf im Osten der Republik. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und was kommt. Machandel habe ich  als Rezensionsexemplar erhalten, es hat mich schon zu Beginn sehr neugierig gemacht.

4. Wenn ein Buch verfilmt wurde, das du noch nicht gelesen hast, liest du dann erst das Buch oder schaust den Film?

Es ist mir gleich, in welcher Reihenfolge ich „konsumiere“. Natürlich werden jetzt wieder viele sagen: Zuerst Buch, sonst nimmt der Film einem ja das Kopfkino weg. Aber ich gehöre bekennend zu jenen, die auf ihr eigenes Kopfkino auch gern mal verzichten und so bequem sind, vorgefertigte Bilder zu benutzen beim Lesen 😀 Ja ich weiß, außergewöhnlich und nicht jedermanns Sache. Aber tatsächlich schaue ich beim Lesen ja oft, ob es bereits Fanart oder Bücher oder Schauspieler(vorschläge) gibt, um meinem Kopfkino zuzufüttern. Es ist nicht so, dass ich kein Kopfkino besitze oder so. Aber ich mag diese handfesten, etwas vorgegebenen Bilder einfach lieber. Warum, kann ich euch leider auch nicht sagen. Im Idealfall lese ich zwar zuerst das Buch, aber ich habe absolut nichts gegen ein umgekehrtes Konsumieren. Oftmals lese ich Bücher auch erst aufgrund eines Filmes, vor allem, wenn ich nicht wusste, dass ein Film auf einem Buch basiert.

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