Montagsfrage 21.08.2017

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Die gibt es ganz sicher. Spontan fällt mir aber namentlich keine Reihe so recht ein und auch kein Buch oder Bestseller. Jojo Moyes wird ja doch recht viel gehyped, aber das ist so rein gar nix für mich. Ich mg so kitschige Romane eher gar nicht. Von daher halte ich mich da lieber zurück, was das angeht. aber ich muss zugeben, wirklich im Bilde, was aktuell so recht angesagt ist, bin ich nicht wirklich.

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Gemeinsam Lesen 16.08.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Black Dagger: Blinder König“ von J.R.Ward und bin auf Seite 44.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Auf Chrissys Beerdigung waren fünfzehn Besucher, die sie gekannt hatten, einer, der sie nicht gekannt hatte, und nun blickte sich Xhex nach Nummer siebzehn um, der sich auf dem windumwehten Friedhof vielleicht zwischen den Bäumen und Gräbern versteckte.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe es gleich angefangen, nachdem ich den vorherigen Band zur Seite gelegt habe. Nahtlos weitergelesen. Und das mache ich an sich selten, aber die Geschichte hat mich mal wieder so gepackt, dass ich es einfach gar nicht anders konnte. Ich Liebe die BD Reihe.

4. Gibt es Rezensionen von dir, bei denen sich deine Meinung mittlerweile verändert hat, und die du am liebsten völlig umschreiben würdest? 

Ich gehe davon aus, dass es Bücher gibt, zu denen sich meine Meinung tendenziell verändert hat. Aber es gibt glaube ich keine Rezension, die ich völlig abändern würde. Zumal ich ohnehin dann in solchen Fällen, wenn ich „wiederlese“, eine zweite Rezi anfertige und beide angebe, damit man das auch nachverfolgen kann als Blogleser.

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Freitagsfüller 7/17

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1.  Wie kann ich lernen, weniger empfindlich und sensibel zu sein?

2.  Ich liebe Blumen und würde mich in einer Wohnung ohne nicht wohlfühlen .

3.  Meine Haare mag ich zur Zeit gar nicht, da sie kaputt sind und dadurch kürzer als ich es mag.

4.  Ich behandle mein lungenkrankes Pferd eher intuitiv und es klappt seit ich das so tue viel viel besser und es geht ihm richtig gut.

5.  Meine liebsten Früchte sind jetzt Himbeeren und Johannisbeeren.

6.  Erwachsensein, was war das nochmal ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lecker Gnocchi mit Pfifferlingen , morgen habe ich geplant, einmal nix zu tun und Sonntag möchte ich meinen Geburtstag feiern im engsten Kreis der Familie !

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Freitagsfüller 6/17

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1. Schon wieder  ein Jahr rum, dabei kommt es mir so vor, als hätte ich mein Pferd erst gestern gekauft .

2. Das Altern habe ich leider weniger erfolgreich abgewehrt.

3. Die beste Pizza der Welt  gibt es bei uns in meinem Heimatstädtchen, die Pizza Mafia mit Oliven, Artischocken und vielen Leckereien mehr.

4.  Ich kenne mit Sicherheit so manche  Binsenweisheit.

5.  Der Austausch von tiefergreifenden Gedanken macht mir mehr Spaß als Smalltalk .

6.  Mangelnde Selbstdisziplin ist die Wurzel allen Übels. Aber um das zu ändern, bräuchte ich mehr Selbstdisziplin .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Wiedersehen mit meinem Freund , morgen habe ich geplant, zum Töpfermarkt und in die Kulturarena zu gehen und Sonntag möchte ich ausspannen, muss aber zum Stalldienst !

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Gemeinsam Lesen 22/17

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese  „Black Dagger: Racheengel“ von J.R. Ward. Ich bin auf Seite 81.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Sie log, dachte Rehv.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Eigentlich verschlinge ich ja die BD Bänder, daher war es nahezu merkwürdig, dass so viel Zeit ins Land ging, ehe ich mit Racheengel nun die Reihe fort setze. Und siehe da: gleich hat sich’s gerächt. Ich musste bei ebenfalls BD-süchtigen Freunden erst einmal nachfragen, was denn „bisher geschah“. Ich hatte es nämlich glatt verdrängt und vergessen. Nun bin ich aber wieder voll im Geschehen drin und liebe es einmal mehr!

4. Welche typischen Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach einen wahren „Book Nerd“ aus?

Als ich die Frage gelesen haben, schossen mir sofort ganz viele Dinge durch den Kopf, die ich aus den typischen Buchgruppen kenne: Buch-Nerds werden verrückt bei Eselsohren, hüten Bücher wie Schätze, kaufen sich oft neue Bücher, horten Berge an SUBs, lesen nicht in der Badewanne, &&&

Und dann dachte ich mir: Na aber wenn das so ist, bist du keiner. Nun würde ich mich aber durchaus als Buchnerd bezeichnen, da ich seit fast 26 Jahren immer ein Buch mit mir herum schleppe und in jeder Minute, die ich nicht anders füllen muss oder kann, lese. Ich studiere Germanistik, angetrieben durch meine Liebe zu Büchern. ABER! Ich benutze Bücher als Gebrauchsgegenstände, ärgere mich nicht über Flecken, Leserillen und Eselsohren. Ich markiere in Büchern. Ich mache Knicke in die Seiten, wenn kein Lesezeichen in der Nähe ist. Ich kaufe keine Bücher, weil es für mich Geldverschwendung wäre. Wozu hat man Bibliotheken? Ich habe zwar einen sehr hohen SUB, aber die Bücher dürfen bei mir alle mit in die Badewanne. Und mir ist in 25 Jahren kein einziges Buch ins Wasser gefallen!

Bin ich deswegen kein Buchnerd? Weil ich nicht in die typische Buchnerdhülle passe? Ich persönlich finde das Verhalten vieler Bücherliebhaber in den Facebook Gruppen übertrieben und meide diese Gruppen mittlerweile, weil mir das extreme Verhalten auf den Zeiger geht. Ich akzeptiere andere Meinungen. Aber mir meine Bücherliebe absprechen lassen, nur weil ich keine 200 Euro pro Monat für Bücher ausgebe? Nix da, meine Damen und Herren Bücherwürmer.

Also. Nach diesem kurzen Ausraster zurück zur Frage: was sind die typischen Eigenschaften? Dass er Bücher liebt. Das und nur das allein macht einen Buchnerd für mich aus.

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Montagsfrage 26/17

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht? Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?

Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich Gay Romance umgehe, wo es nur geht. Als Landei war ich nie wirklich mit ( der öffentlichen Auslebung von) Homosexualität konfrontiert. Erst spät, mit etwa 18, outete sich ein damaliger Bekannter, was natürlich nichts an meiner Sympathie für ihn veränderte. Dennoch war es auch befremdlich, da er es in die Welt hinaus schreien wollte und dementsprechend oft genug aus dem Nähkästchen plauderte, wie genau er es denn so mit seinem Freund treibt. Nix, was ich hören möchte. Ganz gleich, ob hetero- oder homosexuelles Paar. Da bin ich insgesamt eher „prüde“. Ich finde zu öffentlich ausgelebte Liebe immer etwas befremdlich. Ich bin da eher der zurückhaltende Typ Mensch.

Nun. Auch unser Gärtner ist schwul und ihm sieht man es auch auf einen Kilometer an, ihn mag ich sehr gern. Trotzdem. Ich greife bewusst zu keinen Gay Romance Büchern, denn darüber lesen möchte ich nicht. (Bitte steinigt mich nicht :D) Ich habe nichts dagegen, wenn es am Rande vorkommt. Wie zum Beispiel bei den Black-Dagger-Büchern. Aber ein Buch, welches Homosexualität in den Mittelpunkt stellt, würde ich persönlich nicht lesen. Schande über mein konservativ geprägtes Haupt!

 

 

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Amazon Prime Reading – Was ist dran?

Bei dem Wörtchen „Amazon“ sträuben sich bei mir ein bisschen die Haare und ich spüre so ein zwiespältiges Gefühl. Wenn ich durch mein kleines Städtchen gehe, sehe ich immer häufiger leer stehende Gebäude. Die lokalen Händler geben sich geschlagen und kapitulieren vor der Übermacht der Online-Händler und Ketten.  Geht man durch die größeren Städte, schlägt einem der Ketten-Einheitsbrei entgegen: Thalia, Pimkie, New Yorker, und wie sie alle heißen. Deswegen blutet mir ehrlich gesagt immer wieder ein bisschen das Herz, wenn  ein kleiner, sich  seit vielen Jahrzehnten in Familienbesitz befindender Laden schließt. Vielleicht bin ich altmodisch. Fakt ist aber, dass ich daher Amazon (und auch andere Ketten) so gut es geht umgehe. Ich kaufe bewusst in kleinen Läden. Trotzdem bin ich Nutzer von Amazon Prime. Das Prime-Video-Angebot ist für mich als Serienjunkie einfach zu verlockend. Und nun wurde Amazon Prime ein weiterer Dienst hinzugefügt: Amazon Prime Reading.

Amazon Prime Reading

Amazon Prime Reading – Was ist das?

In Amazon Prime steckt mittlerweile viel mehr, als nur kostenloser und rascher Versand. Als Nutzer greift man auf ein gut aufgestelltes Streaming-Angebot an Serien und Musik zurück. Und das alles für 69 € (oder günstiger mit Studentenrabatt) im Jahr. Das ist – zugegeben – eine klasse Leistung. Und nun also auch noch Amazon Prime Reading. Hiermit erhalten Nutzer von Prime Zugriff auf viele Bücher, Comics und Zeitschriften – ganz einfach kostenlos. Gelesen werden können die eBooks auf einem Kindle-Reader oder auf einem mobilen Gerät mit entsprechender Kindle-App.

Das Angebot

Ich habe noch nie gelesen, was die Menschen aktuell bewegt. Daher ist mir leider unbekannt, welche Autoren gerade in sind. Demzufolge kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wie gut Amazon Prime Reading in diesem Bereich aufgestellt ist. Mein Bauchgefühl sagt: da geht noch mehr. Dafür habe ich einige – für mich – Hochkaräter gefunden: Harry Potter, Juli Zeh, Richard Castle. Das Sortiment ist momentan noch beschaulich, aber mit Sicherheit ist für jeden etwas dabei. Die wirklichen Größen findet man aber natürlich (noch) nicht, Amazon will schließlich auch noch ein bisschen verdienen.

Handhabung

Die Handhabung ist kinderleicht. Mit nur einem Klick landet das Buch in der von mir genutzten Kindle-App für das iPad. Die App selbst ist okay, auch wenn ich von der Kobo-App ein bisschen verwöhnt bin. Diese spricht mich optisch und von den Funktionen her einfach etwas mehr an. Die Bücher lassen sich aber dennoch sehr angenehm lesen und besonders eine Funktion gefällt mir besonders gut: häufig markierte Textstellen. Da ich auch einige Bücher für die Universität in der Kindle-App lese, ist es immer spannend, welche Stellen andere Leser interessant oder wichtig fanden.

Fazit

Mit Amazon Prime Reading schürt der Konzern meine Hassliebe nur weiter. Ich bin dankbar für das Angebot und werde es nutzen, auch wenn ich lieber die Hände vom Versandhandelriesen lassen würde. Ich hoffe, dass bald noch weitere Bücher dem Sortiment hinzugefügt werden. Aktuell sind es nur einige Bücher, die wirkliches Interesse bei mir wecken.

 

Was denkt ihr? Amazon Prime Reading – eine gute Idee? Habt ihr’s schon ausprobiert? 

 

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Gemeinsam Lesen 20/17

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese „Chroniken der Unterwelt: City Of Bones“ von Cassandra Clare und bin auf Seite 130.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 

Jace legte das Chakram vorsichtig beiseite.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? 

Da gibt es, um ehrlich zu sein, nicht viel, was ich loswerden möchte 😀 Es handelt sich um einen ReRead, zumal ich die Serie ebenfalls kenne. Daher kenne ich natürlich auch die Story und alles drum und dran bereits. Ich wollte mir nur noch einmal alles in Erinnerung rufen und dann die komplette Reihe endlich mal weiter lesen.

4. Buchblogger-Elite. Gibt es sowas? Zählst du dich dazu, bzw. wie stehst du dazu? 

Uff. Okay. Die Frage hat es irgendwie in sich. Also an sich… gibt es sowas? Vielleicht. Das kommt darauf an, wie man Elite definiert. Ich denke schon, dass es einige Blogs gibt, die etablierter sind und die wohl die meisten Leute aus der „Szene“ einfach kennen. Diese Blogs würde ich aber nicht als Elite bezeichnen. Elite hat in dem Moment einen bisschen faden Beigeschmack, der die anderen Blogs herabwürdigt. Und das fände ich falsch. Es gibt bekannte Blogs und weniger bekannte Blogs. Aber alle werden mit Herzblut geführt, die Blogger strengen sich an und wollen ihren Lesern einen tollen Blog bieten. Ich wehre mich daher ein bisschen gegen den Begriff „Blogger-Elite“. Lieber wäre mir die Einteilung in: bekannte und unbekanntere Blogs. Und selbst wenn es eine solche Elite gäbe, dazu zählen würde ich mich nicht.

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Montagsfrage 21/17

Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ich denke schon, dass es Bücher gibt, bei denen ich zögere obwohl ich sie eigentlich unbedingt lesen möchte. Das hat verschiedene Gründe. Bei manchen Büchern ist es sicher einfach die Angst, enttäuscht zu werden. Bücher, die mir viel bedeuten, weil sie zum Beispiel vom Lieblinsautor stammen oder ein Geschenk waren oder jemandem, der mir nahe steht und mir das Buch empfohlen hat, sehr wichtig ist. Andererseits gibt es auch Bücher, wo ich zögere, weil ich nicht recht weiß, ob ich mit den Büchern „klar komme“. Das war bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter “ so. Ich wollte dieses Buch lesen, unbedingt. Aber da ich bereits im realen Leben zu viel Krebs um mich habe, wollte ich nicht noch ein Buch lesen, wo die wahre Liebe durch den Krebs bereits im Teenageralter zerstört wird. Im Endeffekt überwinde ich mich dann meist. Es gibt aber auch Bücher, die schon lange deswegen auf dem SUB liegen.

 

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Kathy Reichs: Tote lügen nicht

Tote lügen nicht
von Kathy Reichs
544 Seiten
Blanvalet

Inhalt

Temperance Brennan ist forensische Anthropologin und arbeitet in der Gerichtsmedizin von Montreal. Es landen häufig Leichen, die übel zugerichtet sind, auf ihrem Tisch. Doch mit dem Tod der jungen Isabelle Gagnon kommt Tempe einem Serienmörder auf die Spur, der die Frauen grausam zurichtet und ermordet. Doch bald schon wird der Fall persönlich, denn der gehetzte Killer nimmt nun auch Temperance und ihre Liebsten ins Visier.

Meinung

„Tote lügen nicht“ von Kathy Reichs habe ich von meinem Schwiegerpapa empfohlen bekommen. Es ist der erste Band der Reihe und war mein zweiter „Bones“-Roman. Während der erste, den ich las, von einem Fremdautor basierend auf der Serie geschrieben wurde, ist dies nun mein erster von der richtigen Kathy Reichs. Und das war nun auch ein Unterschied wie Tag und Nacht. Natürlich unterscheidet sich erst einmal das Setting. Temperance lebt in Montreal, ist deutlich älter als die „Serien-Tempe“ und auch ihr Charakter ist ein wenig anders, wenn auch in den Grundzügen gleich. Der Roman war von der ersten Seite an super spannend und bestach vor allem dadurch, dass die Autorin, selbst forensische Anthropologin, deutlich ihre fachliche Kompetenz einfließen lies. Der Roman erhält dadurch natürlich eine ganz andere Authentizität und das spürt man auch. Die vielen Fachbegriffen können einen teilweise, wenn man nicht recht gewillt ist sich darauf ein zu lassen, ein bisschen erschlagen. Für mich jedoch, wissenschaftlich interessiert und auch mit zwei Semestern Biologiestudium auf dem Buckel, war das eine herrliche Abwechslung.

Insgesamt ein durch und durch empfehlenswerter Krimi mit einer Protagonistin, die nicht wie jeder 0-8-15 Charakter daher kommt.

 

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