Gemeinsam Lesen 3/18

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Die 100“ von Kass Morgan. Ich bin auf Seite 132/256.

Bildergebnis für die 100 buch

„Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können … „

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Als Clarke und Bellamy mit den Medikamenten das Lager erreichten, war es bereits dunkel.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe das Buch bloß angefangen, da ich es über Onleihe als eBook beziehen konnte und es mir dort empfohlen wurde. Ich war auf der Suche nach einem leicht verdaulichen „Nebenbuch“, da mein aktuelles „Hauptbuch“ zu schwer ist um es immer bei mir zu haben. Natürlich hatte ich den Namen schon irgendwo gelesen, die Serie in Werbeeinblendungen mitbekommen. Aber recht damit beschäftigt hatte ich mich noch nicht damit. Nun bin ich sehr begeistert und froh, dass ich die Reihe begonnen habe. Ich bin regelrecht verliebt und war umso glücklicher als ich sah, dass es sich um eine ganze Reihe handelt.

4.Gibt es Kinderbücher, mit denen du schöne Kindheitserinnerungen verbindest?

Auf jeden Fall, natürlich. Da fällt mir sofort „Die unendliche Geschichte“ von Ende ein. Wohl eines meiner ersten und ältesten Lieblingsbücher. Mutti hat es mir schon früh vorgelesen und wir haben es immer und immer wieder gelesen, da ich es so liebte. Auch die Leselernbücher waren für mich sehr wichtig, wo einfache Worte ausgeschrieben standen, schwierige jedoch durch Symbole und Bildchen ersetzt wurden.  Dann gab es ein Tiermärchenbuch, welches ich meiner Erinnerung nach von meiner Oma hatte. Darin befand sich eine Geschichte mit einem weißen Füchschen, das war wundervoll. Ich erinnere mich gerne dran und bin aktuell auf der Suche nach diesem Buch, habe es jedoch noch nicht gefunden 🙁 Auch die klassischen Märchen der Gebrüder Grimm waren für mich sehr wichtig, ich habe diese so geliebt. Insgesamt wurde mir sehr viel vorgelesen und daher habe ich sehr viele Kinderbücher mit denen ich Erinnerungen verknüpfe.

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Gemeinsam Lesen 1/18

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Unterleuten von Juli Zeh. Und ich bin auf Seite 32/639.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Als hätte Putzabschlagen und Fensterschleifen sämtliche Sehnen im Leib verkürzt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe mir dieses Buch so, so, so lange gewünscht und nun liegt es bereits seit geraumer Zeit auf dem SUB, angelesen, aber nicht zu Ende gelesen. (Schande über mein Haupt!) Mit seinen über 600 Seiten als Hardcover ist das Buch natürlich recht sperrig und schwer, daher habe ich immer parallel kleinere, leichtere Bücher begonnen um für Unterwegs etwas Leichtes und Handliches im Gepäck zu haben. Dabei ist „Unterleuten“ aber immer wieder zu kurz gekommen. Nun möchte ich das Buch aber endlich lesen, denn ich freue mich nach wie vor darauf und liebe bereits den Anfang, den ich angesichts der Zeitspanne auch noch einmal gelesen habe. Auf dass ich es nun endlich durchlese!

4.Das Jahr ist zu Ende! Wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!Wie sieht es bei euch aus? Schreibt ihr Jahresrückblicke? Lest ihr diese bei anderen? Und habt ihr euren vielleicht sogar schon fertig? 

Lustigerweise hatte ich einen solchen Rückblick gar nicht geplant, gestern dann aber doch geschrieben. Das liegt wohl vor allem daran, dass es bei Goodreads einen tollen Rückblick gab und ich diesen nun nur noch „abschreiben“ und ausbauen musste. Sonst wäre ich das wohl eher weniger angegangen. Der Leserückblick 2017 hat mir gezeigt, dass ich deutlich weniger gelesen habe als in den Jahren zuvor und als ich mir vorgenommen hatte. Das ärgert mich natürlich schon in gewissem Maße. (Auch wenn es gute Gründe hatte :D) Zudem habe ich noch meinen „All-Time-Rückblick“ erweitert und nun auch die Tabellenform hineingebracht, die ich mir vorgenommen hatte. So kann man die Jahre super miteinander vergleichen. Ihr findet die beiden Seiten hier:

Leserückblick 2017

Rückblick- All Time

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Gemeinsam lesen 19.12.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Elefant“ von Martin Suter. Ich bin auf Seite 111/351.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Auf dem Perserteppich lag er weicher, als er es gewohnt war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin nun bei einem guten Drittel des Buches „Elefant“ von Martin Suter und bin elefantenschwer (oh diese schlechten, flachen Wortwitze!) begeistert. Besonders interessant finde ich den wissenschaftlichen Aspekt. Es klingt wie pure Fantasie, wovon Martin Suter spricht: ein kleiner, rosafarbener Elefant. Und der leuchtet auch noch im Dunkeln?! Irrsinn.

Ist es eben nicht, wie mir Google gerade erschreckenderweise bestätigte. Tatsächlich gibt es wohl schon Genexperimente, die bewirken, dass Tiere – sofern sie angestrahlt werden – in verschiedenen Farben leuchten. Also bloß ein realistisches Szenario drastisch weitergesponnen. Faszinierend und erschreckend zugleich und hochgradig spannend. Das Elefäntchen jedenfalls hat mein Herz sehr schnell erobert, ebenfalls Protagonist Schoch. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

4.Lesen – was bedeutet das für dich?

Das ist mal eine wirklich schwierige Frage. Das könnte ich ganz knapp fassen, oder aber ausufernd in einem kleinen Roman. Und irgendwie wird doch alles nicht dem gerecht, was ich wirklich denke. Ja, Lesen…. Zum einen gehört es für mich zum Leben dazu. Meine Mama ist ebenfalls eine Vielleserin und hat mich bereits als Kind heran geführt. Ich sehe daher Lesen gar nicht so wirklich als „Hobby“, sondern als etwas, was eben zum Leben genauso dazugehört, wie andere Dinge die man täglich macht. Wie Zähneputzen, ins Bett gehen, und so weiter. Ich kenne es ja nicht anders. Als Kind wurde mir jeden Abend und Nachmittag vorgelesen. Irgendwann las ich dann auch selbst. Als Kind konnte ich auch absolut nicht begreifen, dass es Menschen gibt, die nicht lesen und/oder keine Bücher daheim haben. Das war für mich nicht realistisch. Und so kam eines zum anderen. Ich ging nie und gehe auch heute noch nicht ohne Buch aus dem Haus. Man weiß nie, wo man mal sitzt und wartet. Egal ob in der Pause in der Uni, dem Zug, beim Warten auf den Zug – keine Gelegenheit ist zu kurz um ein Buch aus der Tasche zu kramen und mal ein paar Seiten zu lesen. Ich bin nicht so der kommunikative Typ. Wenn ich dann im Klassenzimmer sitze, lese ich, statt mich mit anderen zu unterhalten – und so weiter.

Mittlerweile ist das Lesen natürlich für mich auch irgendwie mehr geworden. Zumindest zwischenzeitlich. Ich studiere Germanistik und im Grundstudium hatte ich 50/50 Literatur und Sprache. Ich musste viel lesen – allein für die Lektüreliste. Da wurde Lesen dann zur lästigen Pflicht. Mittlerweile habe ich mich im Masterstudium auf die Sprachwissenschaft konzentriert und werde auch in Dissertation und Berufsleben in Richtung Linguistik gehen; so hat das Lesen wieder den „Spaßfaktor“ zurückerhalten.

Und zum Schluss ist Lesen für mich auch eine Flucht. Geht es mir schlecht, flüchte ich mich in andere Welten. Ganz gleich ob in Serien oder in einem guten Buch. Für mich ist Lesen ideal, um auf andere Gedanken zu kommen. Das eigene Leben mal „loslassen“ und sich in das der Protagonisten hinein lesen. Wie ein kleiner Urlaub.

Sicherlich könnte ich noch vieles anderes schreiben, darüber, was das Lesen für mich bedeutet. Ganz knapp gesagt und auf den Punkt gebracht: Lesen gehört (für mich) zum Leben.

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Gemeinsam Lesen 28.11.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese u.a. „Black Dagger – Mondschwur“ von J.R. Ward und bin  auf Seite 195/367.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Die Sicht wirkte kurz verschwommen, war dann aber gleich wieder klar.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin leider noch nicht wirklich zum Lesen gekommen seit letzter Woche, daher kann ich nicht recht viel mehr berichten und sagen als letzten Dienstag. Ich lese aktuell zwei Bücher parallel, Machandel und eben Black Dagger – Mondschwur. Beide Bücher mag ich sehr gerne und freue mich schon darauf, sie euch in Rezensionen vorstellen zu können.

4.Wie stehst du zu dem Trend möglichst schöne und in Szene gesetzte Bilder zu machen? Siehst du dir diese Bilder lieber an oder ist es dir egal? Völlig überzogen oder absolut toll?

Ich bin ein großer Instagram-Nutzer und vor allem die Monatschallenges haben es mir angetan. Die Mafflumomente kann ich hierbei sehr empfehlen, die gibt es schon etwas länger und es macht jeden Tag Spaß, teilzunehmen. Als Hobbyfotografin habe ich auch kein Problem damit, schöne und in Szene gesetzte Bilder zu machen. Ich mag es, Bilder zu arrangieren, sie zu bearbeiten und aufzuhübschen. Mein Lieblingsmodel steht mir da auch immer wieder (ob er will oder nicht) zur Verfügung. Da ich sein Leben finanziere, darf er ruhig auch mal modeln:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Dementsprechend arrangiere und hübsche ich auch im Kleinen auf und habe da auch nix dagegen. Bilder, direkt aus dem Leben gegriffen, finde ich aber  genauso schön. Ich mache da keinen Unterschied.  Ich finde weder die einen weniger ansprechend, noch die anderen überzogen. Foto ist Foto. Es steckt immer ein anderer Background dahinter. Manche sind schön anzusehen, manche nicht. Aber das muss nicht zwingend daher rühren, dass eine Bildkulisse arrangiert wurde und die andere nicht. Manche Momentaufnahme hat mehr Charme als  ein künstlich in Szene gesetzte Bild, und umgekehrt. Kurzum: Die Entstehung eines Bildes ist mir reichlich egal; wenn’s gefällt, gefällt’s.

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Gemeinsam Lesen 21.11.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese u.a. „Mondschwur“ von J.R.Ward und bin auf Seite 103/367.

Bildergebnis für Mondschwur

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Während Xhex draußen vor dem Kraftraum wartete, betrachtete sie ihre eigenen Gefühle mit leidenschaftslosem Interesse.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich viel loszuwerden gibt es nicht. Ich liebe die BD-Reihe und dieser Band, der Xhex und John behandelt, fesselt mich ebenso, wie es die Vorgänger getan haben.

4.Von welchem Autor/in, von dem lange nichts mehr erschienen ist, wünscht du dir ein neues Buch? 

Ohje, das ist so eine Frage, wo man den aktuellen Buchmarkt auf dem Schirm haben müsste, bzw. wo man „up to date“ mit Reihen und Büchern sein müsste – und das bin ich nicht 😀 Ich freue mich immer über neue Bücher meiner Lieblingsautoren, habe aber je noch mehr als genug Bücher von ihnen herumflattern, sodass ich mich aktuell gar nicht nach neuen Büchern von ihnen erkundige. Bei den Reihen bin ich bei weitem nicht auf dem aktuellsten Stand, und auch bei anderen Autoren habe ich noch viele ältere Bücher herumliegen. Die einzigen Autoren, wo mir der Lesestoff ausgegangen ist, sind leider schon tot. Da brauche ich also auf nichts warten und hoffen.

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Gemeinsam Lesen // 17.10.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Machandel“ von Regina Scheer. Ich bin auf Seite 31.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Jan fuhr, glaube ich, über die Brücke an der Bornholmer Straße nach Westberlin.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich viel kann ich noch nicht sagen, ich habe erst zwei Kapitel gelesen. Diese waren aber schon sehr spannend und erzählerisch sehr schön. Erzählt wurde aus den Perspektiven zweier Frauen. Eine, die durch Machandel läuft. Eine andere, die bereits tot ist und eine Art Rückblick auf ihr Leben wagt. Erzählt wird das Geflecht rund um Machandel, ein Dorf im Osten der Republik. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und was kommt. Machandel habe ich  als Rezensionsexemplar erhalten, es hat mich schon zu Beginn sehr neugierig gemacht.

4. Wenn ein Buch verfilmt wurde, das du noch nicht gelesen hast, liest du dann erst das Buch oder schaust den Film?

Es ist mir gleich, in welcher Reihenfolge ich „konsumiere“. Natürlich werden jetzt wieder viele sagen: Zuerst Buch, sonst nimmt der Film einem ja das Kopfkino weg. Aber ich gehöre bekennend zu jenen, die auf ihr eigenes Kopfkino auch gern mal verzichten und so bequem sind, vorgefertigte Bilder zu benutzen beim Lesen 😀 Ja ich weiß, außergewöhnlich und nicht jedermanns Sache. Aber tatsächlich schaue ich beim Lesen ja oft, ob es bereits Fanart oder Bücher oder Schauspieler(vorschläge) gibt, um meinem Kopfkino zuzufüttern. Es ist nicht so, dass ich kein Kopfkino besitze oder so. Aber ich mag diese handfesten, etwas vorgegebenen Bilder einfach lieber. Warum, kann ich euch leider auch nicht sagen. Im Idealfall lese ich zwar zuerst das Buch, aber ich habe absolut nichts gegen ein umgekehrtes Konsumieren. Oftmals lese ich Bücher auch erst aufgrund eines Filmes, vor allem, wenn ich nicht wusste, dass ein Film auf einem Buch basiert.

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Gemeinsam Lesen // 11. Oktober 2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Vampirseele“ (Black Dagger 15) von J.R.Ward. Ich bin auf Seite 77.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Als der Schatten diese Forderung stellte, sah John, wie Qhuinn und Blay erstarrten, und er wusste, woher der Wind wehte.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Aktuell kann ich leider kaum etwas zu meinem Buch „loswerden“. Ich habe es vor zwei oder drei Wochen begonnen und stecke mächtig in einer Leseflaute, weil ich zu viel zu tun habe und da irgendwie nie recht zum Lesen komme, meist nur ein paar Seiten wenn überhaupt. Daher bin ich auch noch nicht so recht im Buch drin, nach 77 eher zusammenhanglos und mit großen Pause gelesenen Seiten auch kein Wunder. Ich hoffe, dass sich das sehr bald bessern wird. Spätestens, wenn in der kommenden Woche die Uni beginnt und ich wieder viel Zeit im Zug als Pendlerin verbringe.

4. Welches Buch hast du zuletzt geschenkt bekommen?Welches selbst gekauft?Und welches Buch hast du zuletzt verschenkt?

Zuletzt geschenkt bekam ich „Unterleuten“ von Juli Zeh zu Weihnachten 2016. Zuletzt selbst gekauft… ohje. Sicher ein Buch für die Uni. Ich glaube, das Kafka-Handbuch. Zuletzt verschenkt? Ich glaube das war ein Buch von Jussi Adler-Olsen an meine Mutti, ist allerdings schon ein paar Jahre her. Oder… nein, ich glaube meiner besten Freundin habe ich zu Weihnachten im letzten Jahr ein Backbuch geschenkt! Das war dann wohl das zuletzt verschenkte Buch.

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Gemeinsam Lesen 19.09.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Der letzte Wunsch“ von Andrzej Sapkowski. Ich bin bei 8%.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Zum letzten Mal blickte Geralt durchs Fenster des Schlosses hinaus.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin noch nicht sonderlich weit und kann mir daher nur schlecht ein Urteil erlauben. Ich lese den ersten Teil der „Hexer“-Reihe, auch als „The Witcher“ bekannt. Ich stieß zuerst darauf, weil ich es als Videospiel kenne. Ein Kumpel spielte es. Mein Freund spielt es. Da wird man neugierig. Durch eine liebe Freundin bin ich nun auch auf die Reihe gestoßen. Auf ihr Anraten hin lese ich nun die Reihe und bin schon wirklich gespannt darauf. Bis jetzt wurde ich nicht enttäuscht.

4. Was ist dein Lieblingsgenre und warum magst du genau dieses Genre so gerne?

Ich weiß gar nicht, ob ich so recht ein Lieblingsgenre benennen kann. Ich lese immer mal was anderes gern. Ich habe Phasen, da verschlinge ich einen Thriller oder Krimi nach dem anderen. Dann wieder versinke ich vollkommen in Fantasie- und Urban-Fantasy-Welten. Und dann gibt es Phasen, da lese ich vor allem Romane, Gesellschafts-, Familien-, Geschichtsromane. Und ich könnte keines der Genre benennen, welches ich lieber mag. Aktuell bin ich in der „Fantasy-Phase“, aber das kann in einer Woche schon ganz anders aussehen. Und es fällt mir auch schwer zu benennen, was ich genau an den Genres mag. Beim Thriller und Krimi sicher das mit Mitfiebern, Knobeln, Rätseln, Lösen des Falles. Bei dem Rest – und auch beim Krimi – muss ich sehr schlicht und fast schon stupide sagen: Weil’s mir Spaß macht, diese Bücher zu lesen. Weil sie unterhalten oder weil sie Neugier befriedigen.

Leichter fällt es mir, Genres zu benennen, die ich nicht so wirklich mag. Ganz an erster Stelle stehen Romantik und Erotik. Ersteres ist mir zu kitschig, für Zweiteres bin ich zu zugeknöpft.  Ich habe nichts gegen etwas Erotik oder Romantik in einem Buch, aber ich brauche dann noch eine Rahmenhandlung. Ein Buch, welches rein nur von der romantischen Beziehung eines Paares handelt, würde ich ungern lesen. Dazu muss es schon sehr gut sein. Und auch ein Buch, welches rein von Erotik handelt und/oder diese sehr plump darstellt, sagt mir nicht zu. Eine gute Mischung ist das A und O bei diesen Themen, wie ich finde.

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Gemeinsam Lesen 06.09.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Blinder König  von J.R.Ward und ich bin auf Seite 205.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Als die Nacht anbrach, zerstieß Ehlena die Tabletten für ihren Vater in seinem Becher zu einem feinen, gleichmäßigen Pulver, ging zum Kühlschrank, holte den CranRasperry-Saft heraus und goss ihn darüber.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

 Viel zu sagen habe ich in dieser Woche eigentlich nicht. Bei meinem Buch handelt es sich um einen weiteren Teil der Black Dagger Reihe. Natürlich sehr seichte Literatur, dafür für mich wie eine Droge: süchtigmachend. Ich liebe die Reihe und das Universum rund um die Bruderschaft.

4. Pausiert ihr schon mal euren Blog? Oder sollte ein Buchblogger gar mal ein bisschen Abstand zu seinem Hobby suchen? 

Ich pausiere definitiv nicht direkt. Und ich nehme mir auch nicht bewusst Abstand zum Hobby. Ich bin kein sehr professioneller Blogger, auch kein besonders guter. Ich habe den Blog einst als Lesetagebuch für mich selbst ins Leben gerufen und genau das ist es auch nach wie vor: Ich blogge frei Schnauze. Ich blogge ohne Zwang. Ich berichte einfach von allem, was mit meinem Hobby Lesen  zu tun hat. Aber wenn ich mal ein paar Tage oder Wochen nichts poste, ist das für mich auch nicht arg. Das nehme ich mir dann nicht übel und mache mir da auch keinen Druck. Ich weiß, dass ich so natürlich keine große Followerschaft erreiche. Aber brauche ich das überhaupt? Und so steht es auch ums Lesen. Wenn ich keine Lust habe, lese ich eben nicht. Solange es sich um keine Lektüre für die Uni handelt, mache ich mir da keinen Druck und lege auch schon mal ein paar lesefreie Tage und Wochen ein.

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Gemeinsam lesen 29.08.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese mal wieder mehrere gleichzeitig. Zum einen lese ich das Buch „Briefe ohne Unterschrift“ von Susanne Schädlich. Hier bin ich auf Seite 50.  Dann lese ich „Blinder König“ von J.R.Ward und bin auf Seite 112. Außerdem „Mit Papa war’s nur Blümchensex“ von Nele Hoffmann.  Hier bin ich bei 33%.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Dann gibt es für uns endgültig keine Möglichkeit mehr, noch irgendein winziges Loch im Eisernen Vorhang zu finden, durch das man wenigstens noch das nackte Leben retten kann.“ (Aus: Briefe ohne Unterschrift)

„Als Xhex die Stufen in den VIP-Bereich hinauf kam, traute sie zuerst ihren Augen nicht.“ (Aus: Blinder König)

„Im Nachhinein tut es mir so verdammt leid, weil Leon einfach nur ein verliebter Junge war.“ (Aus: Mit Papa war’s nur Blümchensex)

 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Briefe ohne Unterschrift  lautet der Titel des Fachbuches, welches eine BBC-Sendung behandelt, die ich bis dato nicht kannte und auch noch nie auch nur davon gehört habe. Dabei interessiert mich alles, was mit der DDR-Geschichte zusammenhängt, natürlich sehr. Es ist schließlich die Geschichte meiner Eltern, meiner Großeltern. Ein Land, in dem ich gerade so noch gezeugt, nicht aber geboren wurde. Eine merkwürdige Sache, um ehrlich zu sein. Die DDR war ein Unrechtsstaat wie so viele andere. Und in den Briefen ohne Unterschrift kommt das besonders gut zur Geltung. Es handelt sich um verdeckt verschickte Briefe ehemaliger DDR-Bürger, die an das BBC in London schrieben und mehr oder minder verschlüsselt von den Missständen in der DDR berichten. Wie man am obigen Zitat sicher erkennen kann, waren die Menschen regelrecht verzweifelt. Diese Briefe erzählen zum einen von „Alltagsproblemen“, zum anderen aber von Tragödien in persönlichen und kollektiven Schicksalen. Sehr spannend, besonders, wenn man einen Bezug zu diesem Staat herstellen kann.
Blinder König ist nun ein weiterer Teil der Black Dagger Reihe, den ich lese. Wie immer sehr spannend, besonders, da nun die Geschichte rund um Rehvenge und Ehlena fort gesetzt wird. Ich mag die beiden sehr gern und bin schon richtig gespannt, was passiert, wenn Ehlena von Rehvs Geheimnis erfährt. Natürlich ist dieses Buch im Vergleich zu den anderen, die ich heute lese, eher ein bisschen leichte Kost.  Aber ich denke, das ist auch gerade der Grund, warum ich parallel lese: Ich lese oft ein Buch zum „Mitdenken“ und parallel eines, was wirklich nur dem Abschalten dient.
Mit Papa war’s nur Blümchensex. Ehrlich gesagt hat mich bereits der Titel sehr stark abgeschreckt. Ich mein… na, ihr wisst schon. Aber dieses Buch verfolgt mich. Ich habe immer wieder darüber gelesen, ganz gleich wo: auf Facebook, in Buchgruppen, auf anderen Blogs. Daher führe nun auch ich es mir mal zu Gemüte, auch wenn es wirklich, wirklich schwer zu lesen ist. Nicht von der Sprache her, da hat es gar etwas sehr Umgangssprachliches. Aber von so etwas zu lesen…. Es ist schon sehr schwer zu verdauen, was die Autorin zu erzählen hat. Ich habe es gestern erst begonnen und bin bereits bei einem Drittel. Man möchte so etwas eigentlich nicht lesen, vor lauter Grauen und Schrecken. Aber dann liest man doch immer weiter, weil es einfach unfassbar ist. An manchen Teilen habe ich wirklich gehofft, dass es sich um KEINEN Tatsachenbericht handelt.
4. Empfehle uns das Buch, das deiner Meinung nach jeder gelesen haben sollte (nur eins!)
Diese Frage ist ja gemein! Wie soll man sich bei einer so großen Fülle an allein deutschsprachiger erstklassiger Literatur entscheiden? Auf englischsprachige Literatur gehe ich da ja noch gar nicht ein. Ich würde jetzt, aus dem Stegreif, Die unendliche Geschichte von Michael Ende nennen. Das hat vor allem den Grund, dass dieses Buch eines der ersten ist, was mich nachhaltig beeinflusst, geprägt und verändert hat. Zum ersten Mal habe ich es von meiner Mutti vorgelesen bekommen und später immer wieder selbst gelesen. Oberflächlich gesehen handelt es sich um eine wunderschöne Fantasy-Geschichte, aber gerade das Tiefgründige darin ist wichtig. Das Sterben der Fantasie. Das „Nichtmehrdaranglauben“. Das sind Dinge, die gerade für uns Leser, unheimlich wichtig sind. Weil wir selbst wohl ganz oft im Elfenbeinturm versinken.
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