Montagsfrage 11.06.2018

Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?

Meine Einstellung zu den Erzählperspektiven hat sich tatsächlich über die Jahre stark verändert. Früher mochte ich die Ich-Perspektive kaum, ich habe sie eher akzeptiert aber nicht genossen. Lieber war es mir, wenn allwissend in der dritten Person erzählt wurde. Warum das so war, weiß ich nicht. Als Teenager und insbesondere dann mit Twilight begann meine Liebe für den Ich-Erzähler. In dieser Zeit fand ich alles, was nicht in der Ich-Perspektive erzählt wurde ziemlich langweilig, wenn auch akzeptabel. Ich habe es genossen, mich in diese eine Person hinein zu versetzen, die Welt durch ihre Augen zu sehen, so gelang mir wahrscheinlich die Flucht in die geliebten anderen Welten besser. Mittlerweile, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, genieße und liebe ich sie alle. Ganz gleich ob personeller Ich-Erzähler, allwissender Erzähler, wechselnder Erzähler, und so weiter.

Das einzige, womit ich momentan ein wenig zu kämpfen habe, sind all zu unvorhersehbare Wechsel. Im Rahmen eines Seminars lese ich derzeit einige Bücher, die mitten im Satz die Perspektive wechsweln. Das empfinde ich teilweise noch als sehr verwirrend, auch wenn man sich daran gewöhnt, wenn man den Dreh einmal heraus hat. Aber die Perspektive meiner Wahl ist das wohl doch nicht und wird es so schnell auch nicht werden.

Montagsfrage 14.05.2018

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

An sich ist es mir ganz gleich, ob ein Buch dick oder dünn ist. Ist ein Buch sehr gut und zieht es einen in seinen Bann, darf es gern einige Seiten mehr haben. Liest es sich langatmig, ist der Blick auf die verbleibenden 900 Seiten ernüchternd. (Abbrechen gibt’s für mich nicht, ich lese dann bis zum Umfallen.) In der Regel mag ich am liebsten Reihen und die einzelnen Bände um die 300 Seiten. Das liest sich flott nacheinander, aber man muss nicht so rasch von den Protas Abschied nehmen.

 

Montagsfrage // 11.05.2018

 

Eine wirkliche Leseliste habe ich aktuell nicht. Meist handelt es sich bei meiner Leseliste bloß um den Zettel der Bibliothek, welche Bücher ich bitte wann zurückzugeben habe. Im Moment habe ich allerdings alle geliehenen Bücher ausgelesen und überbrücke die Zeit bis zum nächsten Bib-Besuch mit eBooks via Skoobe. Eine wirkliche Leseliste habe ich da aber nicht. Mal schauen, was ich demnächst lesen werde. Im Moment lese ich ohnehin sehr viel für die Uni, sodass „Privatlektüre“ eher hintan steht.

Montagsfrage 23.04.2018

Gibt’s ein Buch, das du gerne verfilmt sehen möchtest?

Tatsächlich habe ich mir erst heute morgen beim Lesen gedacht: Wäre toll, wenn das verfilmt würde. Bei meinem Buch handelte es sich dabei um „Faunblut“ von Nina Blazon.

Sie hat zwei Seelen, eine muss er töten. 
Eine Metropole am Rande der Zeit. Eine Herrschaft im Zeichen der Gewalt. Und eine Liebe wider jede Vernunft.
Als Jade, das Mädche mit den flussgrünen Augen, den schönen und fremdartigen Faun kennenlernt, ist ihre Welt bereits am Zerbrechen. Aufständische erheben sich gegen die Herrscherin der Stadt und die sagenumwobenen Echos kehren zurück, um ihr Recht einzufordern, Jade weiß, auch sie wird für ihre Freiheit kämpfen, doch Faun steht auf der Seite der Gegner …

Ich glaube, mir kommt schon oft der Gedanke: Das jetzt als Film. Zum Beispiel würde ich mir auch die Black Dagger Reihe von J.R.Ward als Verfilmung wünschen, in dem Fall natürlich eher eine Serie statt ein Film. Und auch die  Romanserien von Nalini Singh würde ich mir sofort anschauen wollen. viele Romane geben eine tolle Vorlage für eine Verfilmung ab und ich bin eigentlich bei nahezu allen Romanen ein wenig neugierig, wie man die Rollen besetzen würde und wie man es umsetzen würde. Ich mag auch immer wieder gern, wenn Fans ihre „Dreamcasts“ online stellen. Besonders bei der Black Dagger Reihe gibt es da eine große Anzahl an Bildern, die ich auch immer mal wieder aufrufe, um mein Kopfkino zu inspirieren.

 

 

Montagsfrage 09.04.2018

 

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

Bis jetzt bin ich, was die Qualität der Bücher angeht, sehr zufrieden mit 2018. (Im Bezug auf Quantität eher weniger :D) Wirklich enttäuscht wurde ich bis jetzt von keinem Buch. Zu den Favoriten würde ich jedoch zählen:

Juli Zeh: Unterleuten; Florian Freistetter: Der Astronomieverführer; Kass Morgan: Die 100
(Und eigentlich auch Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder)