Montagsfrage 2/18

Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?

Uff. Ich habe ja oft solche „Crushes“, aber meist bei Serien und Filmen. Bei Büchern kommt es an sich auch vor, aber gerade in den letzten Monaten habe ich eher selten Bücher gelesen, wo sich ein Charakter als Crush angeboten hätte. Ich glaube der letzte richtige „Buch Crush“ war Zsadist von Black Dagger. Ich mag diesen Charakter unglaublich gern. Er wirkt auf den ersten Blick total angsteinflößend und kann so manchen verschrecken, aber er ist nicht grundlos so geworden und liebt er, liebt er von ganzem Herzen und ist bereit sich für seine Liebsten aufzuopfern. Zudem sieht er sicher schick aus 😀

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Gemeinsam Lesen 2/18

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Unterleuten“ von Juli Zeh und bin auf Seite 230/639.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Haben Sie Probleme mit den Nachbarn?“, fragte Jule.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wie – ich glaube schon letzte Woche – beschrieben, habe ich mich so auf Unterleuten gefreut und es dann wegen verschiedener Dinge fast ein Jahr lang warten lassen, nachdem ich es dann mein Eigen nennen durfte. Schande über mein Haupt. Vor allem, weil es eine immer größere Sogwirkung auf mich ausübt. Ich befinde mich mittlerweile in Unterleuten, kann die Dorfgemeinschaft förmlich greifen, sehe das Dorf vor mir und kann verstehen, was da „ab geht“. Ich glaube „Unterleuten“ fesselt mich auch so, weil der kleine Ort wie eine Kopie meines eigenen Zuhauses wirkt: Winziges Dörfchen in der ehemaligen DDR, keine Einkaufsmöglichkeiten, Zugezogene und Alteingesessene, Vetternwirtschaft, Strippenzieher und so viel mehr. Ich weiß nicht wie es anderen Lesern mit anderem Hintergrund geht. Aber für mich ist „Unterleuten“ ein perfektes Portrait eines kleinen Dorfes im Osten. Wer wissen möchte, wie es so zugeht, kann auf Juli Zehs Roman vertrauen.

4.Führst du deinen Bücher-Blog immer gleich gerne oder wird es dir manchmal zuviel?

Ich habe mir an sich nie viel Stress mit dem Blog gemacht. Ich führe ihn nicht so ernsthaft und konsequent wie andere. Für mich ist der Blog ein tolles Lesetagebuch und eine Möglichkeit, sich zu verknüpfen. Aber ich bin da jetzt nicht wirklich hinterher. Daher lasse ich den Blog auch einfach mal liegen, wenn mir nicht der Sinn danach steht. Das mag dann der Grund sein, warum meine Followerzahlen recht gering ausfallen. Aber ich setze mich diesbezüglich auch einfach nicht unter Druck, da der Blog mein Hobby ist und nicht mehr oder weniger.

 

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Montagsfrage 1/18

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ja, ich habe einen Jahresrückblick verfasst. Ihr könnt ihn hier finden. Geplant war der allerdings nicht und er ist auch nur durch Zufall entstanden. Ich habe auf Goodreads einen tollen Jahresrückblick meiner Bücher gefunden und habe dann diesen lediglich „verwertet“, ein bisschen umgebaut und dann so wiedergegeben. Inspiriert wurde ich also vom Goodreads-Rückblick. Rückblickend finde ich gut, dass ich einen gemacht habe. Es war sehr interessant mal zu sehen. Vor allem auch im Vergleich zB zum Vorjahr. Ich führe ja immer in der Seitenleiste diese Jahresstatistik, diese habe ich dann vergleichen können. Mit dem erschreckenden Ergebnis, dass ich 2017 gerade einmal die Hälfte von 2016 gelesen habe. Das soll sich in diesem Jahr deutlich ändern!

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Martin Suter: Elefant

Elefant
von Martin Suter
Diogenes
18. Januar 2017
352 Seiten
Gegenwartsliteratur
Gebundene Ausgabe: 24,00 €
ISBN 3257069707

Klappentext

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

Inhalt

In Schochs Höhle steht ein kleiner, rosafarbener, leuchtender Spielzeugelefant. Das Problem? Es handelt sich um kein Spielzeug, sondern ein echtes, lebendiges Elefäntchen. Und dem kleinen Tier geht es gar nicht gut. In seiner Verzweiflung sucht der Obdachlose die Gassentierärztin Valerie auf und gemeinsam versuchen sie, den kleinen Elefanten zu retten. Nicht etwa vor der kleinen Magenverstimmung, die Sabu – so nennt Schoch sie schon bald – quält, sondern vor den Genforschern, die hinter Sabu her sind.
Der Blick in die Vergangenheit klärt auf: Sabu ist das Ergebnis eines kommerziellen Genexperiments und der Verantwortliche Wissenschaftler Roux setzt alles daran, größtmöglichen kommerziellen und wissenschaftlichen Erfolg aus der kleinen Elefantendame zu schlagen. Doch der etwas träge Tierarzt Reber und Elefantenpfleger Kaung wollen Sabu vor diesem Schicksal retten und eine spannende Verfolgungsjagd beginnt.

Meinung

Auf den ersten Blick wirkt „Elefant“ untypisch für Martin Suter. Ich kenne ihn von vielen Romanen und Erzählungen als witzigen Sprachkünstler, der die Reichen und Schönen ein wenig auf den Arm nimmt. Nun also rosa leuchtende Mini-Elefanten? Das klang zu Beginn für mich ein bisschen mehr als nur fantastisch. Entpuppt sich nun allerdings als mein neues Lieblingsbuch des Autoren.
Der Autor inszeniert eine spannende Verfolgungsjagd, die nichts anderes zum Ziel hat, als Sabu Barisha – die kleine Elefäntin – vor ihrem Schicksal als Versuchstier zu retten. Während Schoch, Valerie und Reber aus ethischen Gründen handeln, glaubt Elefantenpfleger Kaung gar an die Heiligkeit des rosa Tieres. Allen ist jedoch eines gemeinsam: Sie lieben das kleine Elefäntchen und begeben sich in große Gefahr für dessen Rettung.
Die Handlung beinhaltet einige Rückblenden, die den Ursprung des Experiments erklären. Eine gute Orientierung bieten dabei die Kapitelüberschriften, die das Datum beinhalten. Die beiden Zeitstränge bewegen sich aufeinander zu, bis sie sich vereinen und der Roman einem Strang folgt.
Schoch, Valerie und co. sind sehr sympathische und vielschichtige Charaktere. Schoch ist Obdachloser. Im Laufe des Romans lernt der Leser sein Schicksal kennen und wird in die Ursache eingeweiht, warum der einst sehr wohlständige Mann nun auf der Straße lebt. Valerie ist Tierärztin und engagiert sich mit dem Erbe ihrer Eltern für das Wohlergehen der Tiere der Obdachlosen. Eine von ihr ins Leben gerufene Stiftung betreibt eine Tierklinik in der Gasse, wo Randständige ihre Tiere vorstellen können. Im Umgang mit Schoch beginnt sie zu hinterfragen, wie sie selbst (aber auch die Gesellschaft) mit Randständigen umgeht. Zu guter Letzt als einer der Protagonisten ist Kaung zu nennen. Es handelt sich um einen Elefantenpfleger aus Asien, der im Zirkus arbeitet, aber schon lange für seine Rückkehr in die Heimat spart. Er wünscht sich, dort ein Rescue Center für Elefanten eröffnen zu können von dem Geld, dass er während seiner Tätigkeit im Zirkus Pellegrini zurücklegt.  Der Wissenschaftler Roux hingegen ist ein exzellenter Antagonist. Der Leser wird dazu angeregt, sich eine eigene Meinung von ihm bilden. Diese fällt (zumindest bei mir) sehr negativ aus.  Roux ist erfolgsversessen und scheut nicht, unethisch zu handeln.
Am Anfang hielt ich die Thematik für recht fantastisch. Spätestens jedoch nach der ersten Befragung des Internets war mir klar, dass dieser rosarota leuchtende Minielefant nicht ganz so fantastisch ist, wie man meinen mag. Durchaus gibt es nämlich die sogenannten „Glowing Animals“, Tiere deren Haut (?) durch Genveränderung Licht in verschiedenen Farben reflektieren kann. Auch wenn Sabu Barisha ein überspitztes Genexperiment darstellt, ist das Tier weit weniger von der Realität entfernt als ich zu Beginn annahm.
Insgesamt behandelt Suter in diesem Roman einige sehr aktuelle, kritische Themen: Obdachlosigkeit/Randständige und Genmanipulationen und die damit verbundenen ethischen Fragen. Ein Buch, dass so durchaus das große Potential hat, zum Denken anzuregen.

Fazit

Der kleine rosa Elefant und seine Retter haben mein Herz im Sturm erobert. „Elefant“ ist ein kritischer, rührender, herzlicher, spannender und witziger Roman, der den Leser von der ersten Seite an begeistert. Von mir daher eine klare Leseempfehlung.

 

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Gemeinsam Lesen 1/18

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Unterleuten von Juli Zeh. Und ich bin auf Seite 32/639.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Als hätte Putzabschlagen und Fensterschleifen sämtliche Sehnen im Leib verkürzt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe mir dieses Buch so, so, so lange gewünscht und nun liegt es bereits seit geraumer Zeit auf dem SUB, angelesen, aber nicht zu Ende gelesen. (Schande über mein Haupt!) Mit seinen über 600 Seiten als Hardcover ist das Buch natürlich recht sperrig und schwer, daher habe ich immer parallel kleinere, leichtere Bücher begonnen um für Unterwegs etwas Leichtes und Handliches im Gepäck zu haben. Dabei ist „Unterleuten“ aber immer wieder zu kurz gekommen. Nun möchte ich das Buch aber endlich lesen, denn ich freue mich nach wie vor darauf und liebe bereits den Anfang, den ich angesichts der Zeitspanne auch noch einmal gelesen habe. Auf dass ich es nun endlich durchlese!

4.Das Jahr ist zu Ende! Wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!Wie sieht es bei euch aus? Schreibt ihr Jahresrückblicke? Lest ihr diese bei anderen? Und habt ihr euren vielleicht sogar schon fertig? 

Lustigerweise hatte ich einen solchen Rückblick gar nicht geplant, gestern dann aber doch geschrieben. Das liegt wohl vor allem daran, dass es bei Goodreads einen tollen Rückblick gab und ich diesen nun nur noch „abschreiben“ und ausbauen musste. Sonst wäre ich das wohl eher weniger angegangen. Der Leserückblick 2017 hat mir gezeigt, dass ich deutlich weniger gelesen habe als in den Jahren zuvor und als ich mir vorgenommen hatte. Das ärgert mich natürlich schon in gewissem Maße. (Auch wenn es gute Gründe hatte :D) Zudem habe ich noch meinen „All-Time-Rückblick“ erweitert und nun auch die Tabellenform hineingebracht, die ich mir vorgenommen hatte. So kann man die Jahre super miteinander vergleichen. Ihr findet die beiden Seiten hier:

Leserückblick 2017

Rückblick- All Time

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Mein Leserückblick für das Jahr 2017

2017 – Das Bucheulchen als Wenigleser

Meine Leseliste sieht karg aus für das vergangene Jahr 2017. Der Leserückblick fällt mau aus. Das Jahr 2017 bedeutete für mich viele private Veränderungen und das  Lesen kam dabei leider häufig zu kurz. Von 150 vorgenommenen Büchern habe ich nur an die 22 (+/- vergessene Bücher) geschafft. Rückblickend ärgert es mich ein wenig, doch das Jahr 2018 kann nur besser werden!  Und wenn ich ehrlich bin hatte mein „Weniglesen“ auch eine schöne Ursache: Das Jahr 2017 war das erste Jahr, welches ich mit meinem Nerdprinz in den eigenen Vierwänden verbracht habe. Da musste das Lesen häufig gemeinsamen Aktivitäten weichen.

Der Rückblick

Dank Goodreads kann ich euch einen ziemlich genauen und interessanten Leserückblick bieten. Insgesamt habe ich 22 Bücher gelesen. Das ist allerdings nur ein ungefährer Wert, da ich evtl. das ein oder andere Buch vergessen habe zu notieren. Ich komme mit diesen 22 Büchern auf 6298 gelesene Seiten. Das kürzeste der Bücher war Ruf der Wildnis von Jack London. Für mich definitiv eines der Jahreshighlights – in der Kürze liegt die Würze. Das längste gelesene Buch war Das Erbe von Winterfell von George R.R.Martin. Auf Goodreads gehört letztgenanntes auch zu den best bewerteten Büchern. Das populärste von mir gelesene Buch in diesem Jahr war Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green. Mit diesem Buch hatte ich einmal ein „gehyptes“ Buch lesen wollen und wurde nicht enttäuscht, auch wenn mir nach wie vor die Tränen in die Augen schießen.

 

2018 – Was nehme ich mir vor?

Ich gehöre tatsächlich zu jenen Leuten, die sich gute Vorsätze machen. Ich hoffe, im Jahr 2018 wieder viel mehr zum Lesen zu kommen. Für dieses Jahr habe ich mir auch vorerst nur 50 Bücher im Rahmen der Goodreads-Challenge vorgenommen. Neben vielen neuen Büchern, die entdeckt werden wollen, möchte ich auch einige Bücher – insbesondere aus meiner Kindheit – wiederlesen, z.B. Die unendliche Geschichte und Harry Potter.

 

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen?

 

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Gemeinsam lesen 19.12.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Elefant“ von Martin Suter. Ich bin auf Seite 111/351.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Auf dem Perserteppich lag er weicher, als er es gewohnt war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin nun bei einem guten Drittel des Buches „Elefant“ von Martin Suter und bin elefantenschwer (oh diese schlechten, flachen Wortwitze!) begeistert. Besonders interessant finde ich den wissenschaftlichen Aspekt. Es klingt wie pure Fantasie, wovon Martin Suter spricht: ein kleiner, rosafarbener Elefant. Und der leuchtet auch noch im Dunkeln?! Irrsinn.

Ist es eben nicht, wie mir Google gerade erschreckenderweise bestätigte. Tatsächlich gibt es wohl schon Genexperimente, die bewirken, dass Tiere – sofern sie angestrahlt werden – in verschiedenen Farben leuchten. Also bloß ein realistisches Szenario drastisch weitergesponnen. Faszinierend und erschreckend zugleich und hochgradig spannend. Das Elefäntchen jedenfalls hat mein Herz sehr schnell erobert, ebenfalls Protagonist Schoch. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

4.Lesen – was bedeutet das für dich?

Das ist mal eine wirklich schwierige Frage. Das könnte ich ganz knapp fassen, oder aber ausufernd in einem kleinen Roman. Und irgendwie wird doch alles nicht dem gerecht, was ich wirklich denke. Ja, Lesen…. Zum einen gehört es für mich zum Leben dazu. Meine Mama ist ebenfalls eine Vielleserin und hat mich bereits als Kind heran geführt. Ich sehe daher Lesen gar nicht so wirklich als „Hobby“, sondern als etwas, was eben zum Leben genauso dazugehört, wie andere Dinge die man täglich macht. Wie Zähneputzen, ins Bett gehen, und so weiter. Ich kenne es ja nicht anders. Als Kind wurde mir jeden Abend und Nachmittag vorgelesen. Irgendwann las ich dann auch selbst. Als Kind konnte ich auch absolut nicht begreifen, dass es Menschen gibt, die nicht lesen und/oder keine Bücher daheim haben. Das war für mich nicht realistisch. Und so kam eines zum anderen. Ich ging nie und gehe auch heute noch nicht ohne Buch aus dem Haus. Man weiß nie, wo man mal sitzt und wartet. Egal ob in der Pause in der Uni, dem Zug, beim Warten auf den Zug – keine Gelegenheit ist zu kurz um ein Buch aus der Tasche zu kramen und mal ein paar Seiten zu lesen. Ich bin nicht so der kommunikative Typ. Wenn ich dann im Klassenzimmer sitze, lese ich, statt mich mit anderen zu unterhalten – und so weiter.

Mittlerweile ist das Lesen natürlich für mich auch irgendwie mehr geworden. Zumindest zwischenzeitlich. Ich studiere Germanistik und im Grundstudium hatte ich 50/50 Literatur und Sprache. Ich musste viel lesen – allein für die Lektüreliste. Da wurde Lesen dann zur lästigen Pflicht. Mittlerweile habe ich mich im Masterstudium auf die Sprachwissenschaft konzentriert und werde auch in Dissertation und Berufsleben in Richtung Linguistik gehen; so hat das Lesen wieder den „Spaßfaktor“ zurückerhalten.

Und zum Schluss ist Lesen für mich auch eine Flucht. Geht es mir schlecht, flüchte ich mich in andere Welten. Ganz gleich ob in Serien oder in einem guten Buch. Für mich ist Lesen ideal, um auf andere Gedanken zu kommen. Das eigene Leben mal „loslassen“ und sich in das der Protagonisten hinein lesen. Wie ein kleiner Urlaub.

Sicherlich könnte ich noch vieles anderes schreiben, darüber, was das Lesen für mich bedeutet. Ganz knapp gesagt und auf den Punkt gebracht: Lesen gehört (für mich) zum Leben.

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Montagsfrage 19.12.2017

Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen, oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?

Ich gehöre tatsächlich zu jenen, die sich um jeden Preis durchkämpfen. Kennt ihr die „The Big Bang Theory“-Folge, wo (ich glaube) Amy mit dem Klopfzeichen Sheldons beginnt, aber nicht zu Ende führt? Sheldon muss dann zwanghaft das letzte Klopfen übernehmen. So in etwa geht es mir auch bei vielen Dingen, darunter auch mit Büchern. Ich kann kein Buch beginnen und es nicht zu Ende führen. Es kommt durchaus vor, dass ich Bücher weglege und pausiere, bzw. später neu anfange. Aber früher oder später beende ich ein Buch, komme was wolle. Und sei es noch so langatmig.

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J.R.Ward: Mondschwur (Black Dagger 16)

Mondschwur
Black Dagger, Band 16
von J.R.Ward

Heyne Verlag
2011
480 Seiten

Fantasy, Vampire, Romantik

Inhalt

Xhex wurde vom Hauptlesser und ehemaligen Vampir Lash gefangen genommen und wird nun als Lustsklavin von diesem in einem verschleierten Raum festgehalten, sodass sie nicht gehört und gesehen werden kann – selbst dann nicht, als John direkt neben ihr steht. Doch der mysteriösen und kampferprobten Vampirin gelingt die Flucht – nun aber wird sie von Rache angetrieben. Erst wenn sie Lash getötet hat, kann sie ihr Leben fortführen. Doch welchen Platz hat John in diesem Leben?
Neben der Hauptstory lesen wir auch von Blaylock und Qhuinn. Blay versucht, sich über die unerwiderte Liebe zu seinem besten Freund hinweg zu trösten. Doch in Qhuinn wachsen plötzlich heftige Besitzansprüche. Doch er schafft es nicht, sich seinen Gefühlen zu stellen.

 

Meinung

Dieser ist nun der zweite Teil zu John und Xhex. Mich hat ein wenig überrascht, wie still und unspektakulär letztlich die Flucht von Xhex stattfindet. Das jedoch trübt nicht die Spannung auf den folgenden Seiten. Die Jagd nach Lash ist nervenaufreibend, zumal dieser sich in seiner Gestalt wandelt – er wir zum wahrlich Bösen. John und Xhex sind zwei sehr faszinierende Personen, deren Geschichte weit tiefer reicht, als man am Anfang glauben mag. Mittels Rückblenden erzählt Ward die Geschichte von Xhex Mutter. In Mondschwur gelingen der Autorin viele absolut unerwartete PlotTwists vom Feinsten, was die Spannung auf den Höhepunkt treibt und das Lesen zu einem Genuss werden lässt.

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Gemeinsam Lesen 13.12.2017

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Elefant“ von Martin Suter und bin auf Seite 76/351.

Ein Wesen, das die Menschen verwirrt und bezaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tieres begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Vor zwanzig Tagen hatte Roux von Pellegrini endlich die freudige Nachricht erhalten, dass Ashas LH-test positiv war.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich lese unglaublich gern Martin Suter und der kleine rosa Elefant hat mich sofort für sich eingenommen, auch wenn ich ihn auf den bisher 76 Seiten noch gar nicht ausführlich kennen lernen durfte. Das Buch besteht aus Kapiteln, die „aktuell“ spielen, und Rückblenden. Insgesamt formt sich dann das Bild, wie der kleine Elefant entstand.

4.Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Sehr gute Frage… Das ist so lange her und den Blog, auf dem diese Rezension entstand, gibt es schon gar nicht mehr. Ich glaube, dass meine erste Rezension auf eigenem Blog die zu „Engelskuss“ von Nalini Singh war. Aber ich bin mir definitiv nicht sicher und würde es nicht beschwören.

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