Montagsfrage: Wem würdest du den Literaturnobelpreis verleihen?

Wie jeden Montag gibt es bei Buchfresserchen die Montagsfrage. Ich bin natürlich auch wieder mit von der Partie!

Montagsfrage

Montagsfrage: Gerade wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Wem würdet ihr persönlich den Literaturnobelpreis verleihen?

Ich muss zugeben, ich stehe mit der heutigen Frage ein bisschen auf Kriegsfuß. Nicht etwa, weil ich sie nicht mag. Diese Montagsfrage ist wirklich toll und vor allem aktuell. Allerdings, weil ich mich mit der Beantwortung schwer tue. Warum? Es gibt mit Sicherheit viele Bücher, die einen Preis verdienen. Bücher, die wichtige Themen ansprechen. Bücher, die den Leser in ihren Bann ziehen. Bücher, die Lesemuffel zum Lesen animieren. Aber der Literaturnobelpreis ist eben doch etwas ganz Besonderes. Um diesen Preis zu bekommen, muss ein Buch mehr als nur gefallen.

Aber was braucht es, um eines Nobelpreises würdig zu sein? Ich habe daher kurz recherchiert und mich mal kundig gemacht, zu welchem Zweck der Nobelpreis überhaupt gegründet wurde: Der Preis gilt jenen, „die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben.“ Okay. Soweit, so gut. Also darf es ja nur ein Buch sein, welches im vergangenen Jahr verliehen wurde. Da fällt mein persönlicher Favorit Wolfgang Herrndorf schon einmal heraus. Der ist nämlich schon einige Jährchen tot. Na schön.

Welche Anforderungen habe ich persönlich an einen Nobelpreisträger? In meinen Augen sollte das Buch bzw. der Autor ein aktuelles gesellschaftliches oder politisches (oder beides?) Problem behandeln und den Lesern aufzeigen, die Augen öffnen. Das ist nämlich etwas, was Bücher ganz erstaunlich gut können und somit tragen Bücher zur Aufklärung, Bildung und Sensibilisierung bei.

Ich bin nun meine Leseliste 2017 durchgegangen und ein Buch würde für mich in Frage kommen: Das erst kürzlich gelesene „Briefe ohne Unterschrift„.  Es handelt sich um ein in diesem Jahr veröffentlichtes Sachbuch. Daher fällt es unter „im verflossenen Jahr“. Zusätzlich klärt es den Leser auf sehr persönliche, direkte, packende Art über den Unrechtsstaat DDR auf. also mein selbst gewähltes Kriterium, die Augen zu öffnen und zu informieren, ist ebenfalls bedient. Somit ist ganz klar, an wen mein persönlicher Nobelpreis geht! 🙂

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Montagsfrage 18/17

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Als ich die heutige Montagsfrage las, kam mir sofort Harry Potter in den Sinn. In friedlichen Zeiten muss Hogwarts ein idyllischer Platz sein, wo man Freunde finden und Magie lernen kann. Die Umgebung ist atemberaubend, das Dorf und das Schloss sind wunderschön, die darin lebenden Wesen sind toll. Ich würde so manches tun, um bei Hagrid im Untericht über magische Kreaturen sitzen zu dürfen. Und um ehrlich zu sein, war’s das dann auch mit Bücherwelten, von denen ich gern ein Teil wäre 😀 Aber wenn ich nicht Teil der Welten sein müsste, würde ich noch Panem  und Westeros, und da vor allem den Norden meinen Lieblingsbücherwelten hinzufügen. Die Tribute von Panem ist für mich eine immer wieder erschreckend-faszinierende Geschichte, die mich sehr bewegt hat. Und der ganze Kosmos um Game Of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer fasziniert mich wahnsinnig. Ich liebe alles was mit GoT zu tun hat, egal ob mit den Büchern oder der Serie. Aber da ich doch recht gerne lebe, möchte ich weder nach Panem, noch nach Westeros.

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Montagsfrage 17/17

Es ist soweit. Die erste Montagsfrage vom Buchfresserchen nach dem Umzug. Und dann auch noch eine Frage, mit der ich wirklich so manches anfangen kann – und wahrscheinlich ganz anders beantworten werde, als man das von einer Büchereule erwarten wird 😀 In dem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Wochenstart 🙂

Montagsfrage

Montagsfrage: Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Ich bin ein merkwürdiger Mensch. Spoiler schrecken mich nicht ab, sie ziehen mich magisch an. Beginne ich ein Buch, welches mich von den ersten Seiten an fesselt, muss ich mich nahezu zwingen, nicht schon zu schauen, was passiert. Lese ich Buchserien, durchforste ich das Internet nach Spoilern. Verfolge ich eine Serie, wird bereits zu Beginn die Handlung bis zur letzten Staffel durchgelesen auf diversen Wikis und Foren. Was ich damit sagen will: ich werde fast dauernd gespoilert – und zwar von mir selbst. Und das tut bei mir keinen Abbruch beim Lesespaß, eher umgekehrt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung entwickeln wird, wie es also zu dem Ergebnis kommt, welches ich ja schon so halb kenne. Ich weiß, dass viele das nicht verstehen können werden 😀 Aber ich mache das tatsächlich schon, solange ich denken kann. Und es hat mir wie gesagt noch nie den Spaß verdorben.

 

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